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In Deutschland redet man normalerweise nicht oder nur hinter
vorgehaltener Hand über Geld, Vermögen oder Reichtum. Der
Protagonist Axel Vespermann, ehemaliger Investment- und
Immobilienfonds-Manager, sagt: Wir sollten und müssen es aber! Denn
der Staat wird sich künftig nicht mehr so, wie wir es kennen, um
uns kümmern können. Also sollten wir uns selbst mehr kümmern. Statt
unser Geld also auf der Bank liegen zu lassen, sollten wir es
lieber investieren. Das ist die einzige Chance, auch aus kleineren
Beträgen über längere Zeit Vermögen aufzubauen. Trotzdem bevorzugen
72 Prozent der Deutschen das klassische Sparen, nur 28 Prozent
investieren in Aktien, Fonds und Anleihen. Axel Vespermann sagt, es
gibt Risiken, die sich in Grenzen halten. Ohne diese Risiken wird
man aber nie mehr aus seinem Geld machen als einen
Inflationsausgleich. Die Erkenntnis aus dieser Podcast-Folge ist
nicht neu, legt aber den Finger noch mal in die sehr aktuelle
Wunde: Es geht gar nicht so sehr darum, wie viel man verdient,
sondern um die Entscheidung, ob man sein Geld spart und auf dem
Bankkonto liegen lässt oder es investiert.


Protagonisten:

Axel Vespermann, ehem. leitender Investment- und
Immobilienfonds-Manager


Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:

"REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel"


Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Ab diesem Einkommen gilt
man als reich

Forscher über Reichtum: "Heute ist es einfacher, reich zu
werden"

Geld: So verbessern Sie Ihre Chance auf Vermögen


Redaktion und Host: Karsten Möbius /
Abnehmende Redakteurin: Peggy Grunwald /
Produktion: Thomas Jähn


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