Ein einziger kleiner Schatten - der Ast eines Baumes, eine Antenne,
ein Schornstein - kann nicht nur ein einzelnes Solarmodul
ausbremsen, sondern gleich eine ganze Reihe davon. Es ist ein
bisschen wie bei einem Gartenschlauch, auf den jemand tritt: Vorne
kommt fast nichts mehr heraus, obwohl der Hahn voll aufgedreht ist.
In dieser Folge nehmen sich Solaria und Solar-Experte Maik Marx den
heimlichen Ertragskiller Nummer eins vor - die Verschattung. Maik
erklärt, warum Schatten so tückisch ist: In einem String sind die
Module in Reihe geschaltet, und das schwächste Glied bestimmt den
Durchfluss für alle. Ein verschattetes Modul reißt die ganze Reihe
mit nach unten - ein Schatten auf 10 Prozent der Fläche kann also
weit mehr als 10 Prozent Verlust bedeuten. Er zeigt die Übeltäter
(Bäume, Gauben, Antennen, saisonaler Tiefstand, Laub und Schnee)
und die cleveren Lösungen: Bypass-Dioden, Leistungsoptimierer und
Mikrowechselrichter, die jedes Modul zum Einzelkämpfer machen, dazu
die kluge Verschaltung und eine Verschattungsanalyse über das ganze
Jahr. Sein Rechenbeispiel: Eine Hausanlage, die eigentlich 10.000
Kilowattstunden liefern könnte, verliert durch einen
Nachmittagsschatten und ungünstige Verschaltung 15 bis 20 Prozent -
bis zu 2.000 Kilowattstunden pro Jahr. Bei 30 Cent sind das 600
Euro jährlich, über 20 Jahre 12.000 Euro. Ehrlich bleibt Maik
dabei: Kein technischer Trick holt Strom aus einem Modul, das im
Schatten liegt - die beste Lösung ist, Verschattung von vornherein
zu vermeiden, die Technik ist die zweitbeste für unvermeidbare
Schatten. Bei Solarsorglos gehört die Verschattungsanalyse zum
festen Bestandteil jeder Planung, und Optimierer kommen nur dort
zum Einsatz, wo sie sich wirklich rechnen. Wenn du gar nicht selbst
investieren möchtest, ermöglicht dir Solarsorglos den Sonnenstrom
auch über ein Pacht- bzw. PPA-Modell. Hör rein und wirf danach
einen prüfenden Blick auf die Schatten rund um dein Dach. Links:
Zur Folge: https://solarsorglos.de/podcast-54 Kontakt zu
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