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  4. Bestattungskultur im Wandel: Das Krematorium Luzern ist 100 Jahre alt
Eine Ausstellung auf dem Friedhof Friedental in Luzern schlägt
den Bogen vom Literaturnobelpreisträger Carl Spitteler, der sich
als Erster einäschern liess, bis zu Menschen, die ihre letzte
Ruhe in einem Gemeinschaftsgrab suchen. Warum der Bau des
Krematoriums einen Streit bis vor Bundesgericht auslöste, erzählt
der Historiker und Ausstellungsmacher Jürg Stadelmann.

Weitere Themen:

Katholikinnen und Katholiken durften sich bis 1963 nicht
kremieren lassen. Warum?

Heute ist Kremation völlig normal: 90% aller Verstorbenen
lassen sich in Luzern verbrennen. Wie ist dieser Wandel zu
erklären?

Das Friedental ist heute ein Friedhof für alle fünf
Weltreligionen. Wie funktioniert Integration konkret?

Hindus verbrennen ihre Verstorbenen auf dem Scheiterhaufen.
Das ist in der Schweiz verboten. Welchen Kompromiss hat man
gefunden?

Seit 2008 gibt es im Friedental muslimische Gräber, die nach
Mekka ausgerichtet sind. Wer hat sich zuvor dagegen gesträubt?

Bestattungen: Mit welcher Bevölkerungsgruppe hat das
Friedhofspersonal oft den grössten Aufwand?

Heute entscheiden sich 40% aller Kremierten für ein
Gemeinschaftsgrab. Warum?

Seit ein paar Jahren kann man auch im Gemeinschaftsgrab den
Namen anzeigen lassen. Warum sind Erinnerungsorte wichtig?

Die Ausstellung «Frieden im Tal. 100 Jahre Krematorium
Luzern» dauert bis zum 15. November und ist täglich von 9 bis 17
Uhr geöffnet.
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„Bestattungskultur im Wandel: Das Krematorium Luzern ist 100 Jahre alt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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