Die meisten warten auf den Moment, in dem sie sich bereit
fühlen. Chris Di Febo hat nicht gewartet – und dafür über zehn
Jahre bezahlt, in denen sein Traum kein Geld einbrachte, sondern
welches kostete: den kompletten Jahresurlaub, jedes Wochenende,
einige Freundschaften. Heute verdient er seinen Lebensunterhalt
mit Musik, hat über 100 Schülerinnen und Schüler und spielt
Konzerte in ganz Deutschland. Sein Satz nach zwanzig Jahren: Du
wirst niemals bereit sein.
Was dich in dieser Folge erwartet
Diese Folge ist für alle, die etwas neben ihrem Job betreiben und
sich fragen, ob und wann sie es größer ziehen sollten. Chris Di
Febo rechnet offen vor, was ihn dieser Weg gekostet hat, wie
lange es tatsächlich gedauert hat, bis Geld hereinkam, und warum
er sich zwei Standbeine aufgebaut hat statt alles auf eines zu
setzen. Er beschönigt dabei nichts – auch nicht den Moment, in
dem er sich gefragt hat, ob er nicht besser im alten Job
geblieben wäre.
Das sind die Highlights der Folge
Der erste Gig wie Achterbahnfahren – Eine
volle Kneipe, nervöse Hände und der Moment, in dem Chris
süchtig nach Live-Energie wurde
Rock'n'Roll zwischen Van und Laptop – Warum
Touren heute vor allem Arbeit, Disziplin und Laptop statt
Eskalation bedeutet
Was der Traum wirklich kostet – Kompletter
Jahresurlaub, verpasste Hochzeiten und Freundschaften, die
daran zerbrochen sind
Von 7 Zuschauern zur eigenen Headliner-Tour –
Konzerte in Kaschemmen, Nächte in Abstellkammern und zehn Jahre
später 75 Leute, die nur wegen Snakebite gekommen sind
Kein Hobby, sondern ein Beruf – Warum Chris
sagt, es sei „ein richtig beschissen bezahlter Beruf, der aber
sehr viel Spaß macht“
Wovon eine Band tatsächlich lebt – Warum
Streaming keine Rolle spielt und das Geld über Merch und Shows
hereinkommt
Nightliner statt Selbstfahr-Van – Was sich auf
großen Touren mit Kissin’ Dynamite und Dynazty wirklich hinter
den Kulissen abspielt
Gitarrenunterricht als erstes Standbein – Wie
Chris mit über 100 Schülern, Workshops und einer eigenen Schule
seine musikalische Freiheit sichert
Corona als Schockmoment – Warum die Pandemie
für ihn ein echter Härtetest war und wie er trotzdem
weitermachen konnte
Das beste Zitat der Folge„Wenn du wirklich was findest, was voll
dein Ding ist, dann kannst du auch nicht ausbrennen. Dann brennst
du dafür."— Chris Di Febo
Über Chris "Cobra" Di Febo
Chris Di Febo ist Gitarrist, Songwriter, Gitarrenlehrer und Teil
der Band Snakebite. Hauptberuflich betreibt er die Pott 'n' Roll
Gitarrenschule in Gelsenkirchen, unterrichtet über 100
Schülerinnen und Schüler und bringt Jugendlichen sowie
Erwachsenen nicht nur Technik, sondern vor allem Kreativität,
Authentizität und Mut zum eigenen Ding näher. Seine musikalische
Laufbahn führte ihn vom ersten AC/DC-Moment im Teenageralter über
unzählige Bandprojekte bis auf größere Bühnen in Deutschland und
Europa.
Chris’ Learnings
Mut heißt, loszugehen, obwohl man sich noch nicht bereit
fühlt.
Rechne mit rund zehn Jahren, in denen du draufzahlst.
Leidenschaft braucht Struktur, wenn sie zum Beruf werden soll
– ohne zweites Standbein trägt es nicht.
Links aus dieser Folge
Mehr über die Band Snakebite erfahren
Pot 'n' Roll Gitarrenschule
Chris bei Instagram
Snakebite bei Instagram
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