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  4. #275 Leerstand besteuern: Luxusabgabe oder Wohnungswende?
Luxus-Penthouse in der City, leerstehende Bestandswohnung auf dem
Land und dazwischen ein überhitzter Wohnungsmarkt: Katarina
Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach seziern, was Leerstand heute
bedeutet, wie Städte ihn definieren und warum ausgerechnet der
Kampf gegen Zweckentfremdung von Wohnraum schnell zur gefühlten
Wohnungspolizei werden kann. Von Airbnb und Kurzzeitvermietung
über leerstehende Luxusobjekte bis zu ranzigen Altbauten, die
früher Studis bewohnten, geht es um die Frage: Wo liegen die
echten Reserven im angespannten Wohnungsmarkt Deutschland?

Anhand internationaler Beispiele, von der Empty Homes Tax in
Vancouver und New York über Leerstandssteuern in Frankreich,
Spanien und Kroatien bis zu Council Tax Modellen in England,
diskutieren die beiden, wann leerstehende Wohnungen ein
Steuerthema sind und wo Regulierung vor allem Bürokratie
produziert. Klar wird: In Ballungsräumen liegt der
Wohnungsleerstand oft unter 1 Prozent, während im ländlichen Raum
5 bis 8 Prozent leer stehen – und damit genau dort Potenzial
schlummert, wo heute noch kaum jemand hinschaut.

Zum Schluss geht es um die Verbindung von Wohnungsnot,
Neubaukrise und Bestandsnutzung: Warum 185.000 Baugenehmigungen
weit vom politischen Ziel entfernt sind, wieso immer strengere
Effizienzvorgaben Bestandswohnungen verteuern und weshalb eine
klug gestaltete Leerstandssteuer nur ein Baustein in einer
größeren Wohnwende sein kann. Reicht es, leere Wohnungen höher zu
besteuern, oder brauchen wir eine ehrliche Strategie für
bezahlbaren Wohnraum im Bestand und auf dem Land, die mehr ist
als Symbolpolitik?

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„#275 Leerstand besteuern: Luxusabgabe oder Wohnungswende?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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