Der Fichenskandal: Der Staat überwachte sogar Bundesräte

Der Fichenskandal: Der Staat überwachte sogar Bundesräte

vor 15 Stunden
Über 900’000 Überwachungsakten legte der Staat jahrzehntelang über Bürgerinnen und Bürger an – auch über Bundesräte, wie Andreas Tobler herausgefunden hat. Was steht in ihren Fichen?
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Beschreibung

vor 15 Stunden

Die Fichenaffäre erschütterte Ende der 1980er-Jahre die Schweiz:
Der Staatsschutz sammelte jahrzehntelang Daten über Bürgerinnen
und Bürger. Nun hat sich gezeigt: Sogar die Regierung wurde
überwacht. Betroffen waren unter anderem Christoph Blocher,
Moritz Leuenberger, Ruth Dreifuss oder Adolf Ogi.


Warum überwachte der Schweizer Staatsschutz auch die eigenen
Bundesräte? Wussten sie davon? Was steht in den Akten? Und gibt
es solche Fichen heute noch?


Redaktor Andreas Tobler hat die Fichen unserer Bundesräte
durchforstet – und mit Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger
gesprochen. Er war damals Präsident der parlamentarischen
Untersuchungskommissionen (PUK), die den Skandal untersuchte.
Jetzt redet er erstmals über seine eigene Fiche.


Darüber, was er in den Akten der Bundesräte entdeckt und was ihm
Moritz Leuenberger aus dieser Zeit erzählt hat, spricht Andreas
Tobler in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».


Host: Philipp Loser


Produzentin: Jacky Wechsler


Hier die exklusive Recherche zum Fichenskandal von Andreas
Tobler lesen

und hier das Interview mit Moritz Leuenberger



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