Novelle von Madonna Filippa - Giovanni Boccaccio

Novelle von Madonna Filippa - Giovanni Boccaccio

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Beim Ehebruch ertappt und doch im Recht?!


Hat eine Ehefrau vor Gericht das Recht auf einen Liebhaber, wenn
sie im Ehebett keine volle Befriedigung erfährt? Diese Frage
stellt Boccaccio in seiner sog. Novelle von Madonna Filippa aus
dem Decameron (Tag 6, Geschichte 7).


Eine der frühesten literarischen Verteidigungen weiblicher
Selbstbestimmung und Lust – geschrieben im 14. Jahrhundert, aber
erstaunlich modern in ihrer Aussage. Boccaccio lässt eine
Ehebrecherin nicht als ertapptes Opfer, sondern als scharfsinnige
Rednerin auftreten, die mit Witz und Logik ein ungerechtes Gesetz
zu Fall bringt.


Eine Geschichte über Doppelmoral, weibliche Autonomie und die
Kraft der Rhetorik – und darüber, wie man mit Cleverness, Mut und
Standfestigkeit sein Leben retten kann, wenn einem die
Gesellschaft eigentlich schon das Urteil gesprochen hat. Wie
Madonna Filippa das Gericht mit einer einzigen Frage überzeugt –
und warum diese Novelle heute noch als feministischer
Geniestreich gilt, hört ihr in dieser Folge.


Ich freue mich über Eure Kommentare


Konzept und Sprecher: C. Schulz


Wer mich als Sprecher buchen möchte, erreicht mich unter
gut.gesagt@gmx.de.  
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Novelle von Madonna Filippa - Giovanni Boccaccio
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