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Unruhestand
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Beschreibung
vor 18 Stunden
Oft geht es bei uns um Zahlen und Fakten, um scheinbar kalte
Dinge, hinter denen sich doch Schicksale verbergen. Rechnen und
fühlen gehören eben zusammen. In dieser Ausgabe aber haben wir
uns ausnahmsweise entschieden – und zwar gegen alles Praktische.
Und für eine große Geschichte, die mit Vorsorge und
Selbstbestimmung mehr zu tun hat, als man zunächst vermuten
würde.
Im Zentrum steht ein Mann, der mit einem erbarmungslosen Vater
geschlagen ist, der abstürzt und wieder aufsteht, der seine
eigenen Kinder erst in den Arm nehmen kann, als er nicht mehr der
ist, der er lange war. Marc Bielefeld hat die Geschichte des Peer
Kunz so wunderbar erzählt, dass wir am Ende gesagt haben: Okay,
wir nehmen sie, in voller Länge und trotz aller Warnungen, dass
langsam erzählte Reportagen nicht mehr in eine Zeit passen, in
der die Menschen den schnellen Kick suchen.
Kann das heute noch funktionieren? Wir hoffen es. Weil wir an die
Kraft des Erzählens und der Empathie glauben. Und daran, dass
Hörerinnen und Hörer bereit sind, sich die Zeit zu nehmen, um
sich in ein fremdes Leben einzufühlen. Wie sein Protagonist ist
Marc Bielefeld ein leidenschaftlicher Segler. Und wenn er so gut
segeln kann, wie er erzählen kann, habe ich keine Sorge, dass ihm
draußen auf dem Wasser etwas passieren könnte.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Hören!
Ihr Till Oltmanns
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