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Zoetermeer, Sommer 2015. Niederländische Geheimdienstler
sitzen vor ihren Bildschirmen und beobachten russische
Staatshacker live beim Einbruch in das Netzwerk der
amerikanischen Demokratischen Partei. Und sie sehen das alles
durch eine Kamera, die die Hacker selbst schützen soll – die
Sicherheitskamera ihres Büros in Moskau, die die Niederländer
längst übernommen haben.

 

Der AIVD – Algemene Inlichtingen- en Veiligheidsdienst, also
Allgemeiner Nachrichten- und Sicherheitsdienst – ist der
niederländische Auslands- und Inlandsgeheimdienst in einem. Ein
Dienst mit rund 2.000 Mitarbeitern. Und einer der
respektiertesten Dienste der Welt.

 

In dieser Folge:

Von der Besatzung zur Demokratie: Wie die Niederlande 1949
ihren Inlandsgeheimdienst BVD gründeten

Pim Fortuyn und Theo van Gogh: Warum die Ermordung zweier
Niederländer den Dienst grundlegend veränderte

MH17: 298 Tote, davon 196 Niederländer – wie der AIVD die
Ermittlungen schützte und früh wusste, wo der Abschuss
stattgefunden hatte

Cozy Bear: Wie der AIVD in das russische Hackernetzwerk
eindrang, die Sicherheitskamera übernahm, die Gesichter der
Hacker fotografierte – und Amerika warnte, bevor es zu spät war

WikiLeaks und die US-Wahl 2016: Was die Veröffentlichung der
gestohlenen DNC-Mails auslöste – und warum die Niederländer
wütend auf ihre amerikanischen Partner waren

Der Parkplatz am Marriott: Vier GRU-Offiziere, ein Citroën C3
voller Abhörtechnik, und eine beispiellose öffentliche
Bloßstellung Russlands

Schwächen und Skandale: Verlorene Datenträger, der
Rüstungsunternehmer Frans van Anraat – und ein umstrittenes
Abhörgesetz

Der AIVD heute und was einen kleinen Dienst wirklich stark
macht

Schlagworte:

AIVD, Algemene Inlichtingen- en Veiligheidsdienst, Niederlande,
Geheimdienst, BVD, Cozy Bear, Hacker, DNC, US-Wahl 2016,
WikiLeaks, MH17, OPCW, GRU, Marriott Den Haag, Pim Fortuyn, Theo
van Gogh, Frans van Anraat, ASML, Cyberspionage, True Crime,
Geschichte, Europa, Westeuropa

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„AIVD – die Hacker aus den Niederlanden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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