Die Wahl der Bayerischen Landeszahnärztekammer 2026 wirft ihre
Schatten voraus – und ein bekannter Name meldet sich zurück:
Prof. Dr. Christoph Benz. Doch warum will er noch einmal
Verantwortung übernehmen? Was möchte er anders machen? Und welche
Themen entscheiden darüber, wie die Zukunft der Zahnärzteschaft
in Bayern aussehen wird?
In dieser Folge sprechen wir offen über seine Motivation, seine
Erfahrungen und seine Pläne. Prof. Dr. Christoph Benz erklärt,
warum die kommende BLZK-Wahl aus seiner Sicht eine besondere
Bedeutung hat und weshalb er überzeugt ist, dass es jetzt klare
Positionen, neue Impulse und eine starke berufspolitische
Vertretung braucht.
Dabei geht es nicht nur um Personen oder Wahllisten. Im
Mittelpunkt stehen die Herausforderungen, mit denen Zahnärztinnen
und Zahnärzte jeden Tag konfrontiert sind: zunehmende Bürokratie,
steigende Kosten, Fachkräftemangel, politische Regulierung und
die Frage, wie attraktiv die eigene Praxis für die nächste
Generation noch ist. Viele Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber
erleben, dass immer mehr Zeit in Verwaltung und Dokumentation
fließt – während die Zeit für Patienten, Teamführung und die
eigentliche zahnmedizinische Arbeit knapper wird.
Welche Rolle kann die Bayerische Landeszahnärztekammer dabei
spielen? Wo kann sie tatsächlich etwas verändern? Und wie muss
eine moderne Standesvertretung arbeiten, damit sie die Realität
in den Praxen nicht nur kennt, sondern ihre Mitglieder auch
spürbar unterstützt?
Prof. Dr. Christoph Benz spricht über seinen Blick auf die
aktuelle Situation der Zahnärzteschaft und darüber, was ihn
antreibt, noch einmal anzutreten. Es geht um Verantwortung,
Glaubwürdigkeit und die Bereitschaft, auch unbequeme Themen klar
anzusprechen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie
berufspolitische Arbeit wieder näher an die Menschen gebracht
werden kann, die jeden Tag in den Praxen stehen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Zukunft der
freiberuflichen und selbstständigen Zahnmedizin. Denn die
Entscheidung für eine eigene Praxis ist längst nicht mehr
selbstverständlich. Junge Zahnärztinnen und Zahnärzte wägen heute
sehr genau ab: Lohnt sich die Verantwortung? Ist eine
Niederlassung wirtschaftlich noch planbar? Bleibt genügend
Freiheit für die eigene medizinische Arbeit? Und erhalten
Gründerinnen und Gründer von den Kammern und Körperschaften die
Unterstützung, die sie wirklich benötigen?
Die Folge beleuchtet deshalb auch, welche Rahmenbedingungen
geschaffen werden müssen, damit Praxisgründung, Praxisübernahme
und unternehmerische Verantwortung wieder als echte Chancen
wahrgenommen werden. Denn eine starke ambulante Versorgung
braucht Menschen, die bereit sind, eigene Entscheidungen zu
treffen, Teams aufzubauen und langfristig Verantwortung für ihre
Patientinnen und Patienten zu übernehmen.
Außerdem sprechen wir darüber, wie viel Erneuerung eine Kammer
braucht, ohne Erfahrung und gewachsene Strukturen leichtfertig
über Bord zu werfen. Wie gelingt der Ausgleich zwischen
Kontinuität und Veränderung? Wie können unterschiedliche
Generationen und Interessen innerhalb der Zahnärzteschaft
zusammengebracht werden? Und was bedeutet gute Führung in einer
Institution, die eine große Bandbreite an Mitgliedern vertritt?
Diese Folge ist kein Hochglanz-Wahlkampf und keine Sammlung
unverbindlicher Floskeln. Sie ist ein ausführliches Gespräch über
Haltung, Ziele und konkrete Erwartungen an die berufspolitische
Arbeit. Prof. Dr. Christoph Benz stellt sich den Fragen, die
viele Zahnärztinnen und Zahnärzte vor der BLZK-Wahl beschäftigen
– direkt, persönlich und ohne unnötige Umwege.
Wie beurteilt ihr die aktuelle berufspolitische Situation? Was
muss sich aus eurer Sicht in der Bayerischen
Landeszahnärztekammer verändern? Und welche Themen sollten bei
der BLZK-Wahl 2026 ganz oben auf der Agenda stehen?
Hört rein und bildet euch eure eigene Meinung.
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