Was passiert eigentlich bei einer geschlechtsangleichenden
Operation? Und wie fühlt es sich für einen Chirurgen an, wenn
Medizin nicht nur einen Körper verändert, sondern einem Menschen
ein neues Leben ermöglichen kann?
In dieser Folge von „Warum ich? – Der andere Gesundheitspodcast“
spricht Martina Conradt mit Dr. Sascha Bull, stellvertretender
Chefarzt an der Evangelischen Elisabeth Klinik in Berlin. Er
arbeitet in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive &
Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie und hat einen
besonderen Schwerpunkt in der Transgender-Chirurgie.
Mehr Informationen zur Transgender-Chirurgie und zu
geschlechtsangleichenden Operationen an der Evangelischen
Elisabeth Klinik:
https://www.johannesstift-diakonie.de/medizinische-versorgung/evangelische-elisabeth-klinik/unser-haus/medizinische-zentren/geschlechtsumwandlung-transgender-berlin
Instagram: https://www.instagram.com/transgenderchirurgie
Nachdem Micha in der vorherigen Folge sehr persönlich von seinem
Weg als trans* Mann erzählt hat, wechseln wir nun die
Perspektive: Wie begleitet Medizin diesen Weg? Wie läuft eine
geschlechtsangleichende Operation von Frau zu Mann ab? Und warum
ist Transgender-Chirurgie weit mehr als ein einzelner
Eingriff?
Das Video mit Micha finden Sie hier: Transition von Frau zu Mann:
Micha über sein Leben als trans* Mann
Dr. Bull erklärt, warum der operative Weg oft aus mehreren
Schritten besteht. Es geht um Mastektomie, Hysterektomie,
Kolpektomie, Penoid-Konstruktion, Harnröhrenkonstruktion,
Skrotumplastik, Glansplastik und Erektionsprothese. Dabei wird
deutlich: Eine geschlechtsangleichende Operation ist kein
Knopfdruck. Sie erfordert medizinische Präzision, Erfahrung,
Aufklärung, Vertrauen und ein eingespieltes Team aus Ärzt*innen,
Pflegekräften und weiteren Fachbereichen.
In der Folge geht es auch um Risiken und Rückschläge: Was kann
bei einer Harnröhrenkonstruktion passieren? Warum kann
Wundheilung so individuell sein? Welche Rolle spielt
Mikrochirurgie? Und weshalb muss ein Team im OP manchmal
improvisieren, wenn Nerven, Blutgefäße oder Gewebe anders
verlaufen als erwartet?
Diese Fragen beantwortet die Folge:
Wie läuft eine geschlechtsangleichende Operation von Frau zu
Mann ab?
Was bedeutet Transgender-Chirurgie in der Praxis?
Was ist eine Mastektomie?
Wie entsteht ein Penoid?
Welche Rolle spielen Harnröhre, Nerven und Durchblutung?
Welche Risiken gibt es bei geschlechtsangleichenden
Operationen?
Ist Sexualität nach einer Frau-zu-Mann-Operation möglich?
Und wie können Menschen einen Beratungstermin zur
geschlechtsangleichenden Chirurgie vereinbaren?
Eine Folge über moderne Medizin, Transidentität, Präzision im OP
und die Menschlichkeit hinter der chirurgischen Maske.
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Mehr zur Johannesstift Diakonie
Die Johannesstift Diakonie begleitet Menschen in
unterschiedlichen Lebenssituationen, von medizinischer Versorgung
über Pflege und Wohnen bis hin zu Teilhabe und Pädagogik.
Medizinische Versorgung:
https://www.johannesstift-diakonie.de/medizinische-versorgung
Pflege und Wohnen:
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Teilhabe und Pädagogik:
https://www.johannesstift-diakonie.de/teilhabe-paedagogik
Über die Moderatorin
Mehr über Moderatorin Martina Conradt:
https://www.johannesstift-diakonie.de/die-johannesstift-diakonie/podcasts/hosts/moderatorin-martina-conradt
Fragen oder Feedback
Haben Sie Fragen zu dieser Folge oder ein Thema, das wir im
Podcast aufgreifen sollten?
Mehr zu „Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“:
http://www.jsd.de/podcast-warum-ich
Hinweis: Diese Folge dient der allgemeinen
Information und ersetzt keine individuelle ärztliche
Beratung.
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