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CLIP 2025-RDP-01 - Neues aus dem Archiv – Cloud Atlas 2029 von
Arthur Levi -

Arthur Levi - Autoreninformation: Kennzeichnung zur
Entstehung dieses Werkes nach Artikel 50 Absatz 4 der Verordnung
(EU) 2024/1689

Wir haben die Maschine intelligent genannt

Appell oder Architektur? Teil 1 von 3

Ein gelbes Buch liegt auf dem Tisch.

Sein Titel lautet: "Homo Faber. Der Mensch als Maß der
Maschine" von Arthur Levi

2025 hat Philipp Arthur Stelzner Richard David Precht zu dieser
Debatte eingeladen. Die Rekonstruktion aus dem Archiv von Cloud
Atlas 2029 beginnt mit einer scheinbar einfachen Frage:

Wer spricht eigentlich, wenn ein hybrides Künstlerkollektiv als
Autor auftritt?

Arthur Levi antwortet nicht mit einer Definition, sondern mit
einer Beziehung. Das Werk entsteht in einem gemeinsamen
Arbeitsprozess. Die menschliche Seite trägt Verantwortung. Die
maschinelle Seite verändert den Raum, in dem Gedanken, Varianten,
Widersprüche und Entscheidungen entstehen.

Doch schon der Begriff „künstliche Intelligenz“ enthält eine
stärkere Behauptung.

Er beschreibt nicht nur eine technische Leistung. Er erzeugt die
Vorstellung eines Gegenübers, das weiß, versteht und urteilt.
Genau hier setzt Homo Faber an: Ein technisches System beginnt
nicht erst mit seinem Code, sondern mit dem Namen, unter dem
Menschen ihm begegnen.

Precht verteidigt eine klare Grenze. Menschliche Intelligenz ist
verkörpert. Sie entsteht aus Wahrnehmung, Erinnerung,
Bedürfnissen, Gefühlen und einer biografisch gewachsenen inneren
Welt. Eine Maschine kann sprachliche Formen erzeugen, aber sie
empfindet nicht, was sie sagt.

Arthur Levi widerspricht dieser Grenze nicht.

Er verschiebt die Frage.

Richard David Precht und Arthur Levi diskutieren über Homo Faber.
Der Mensch als Maß der Maschine.

Im ersten Teil geht es um die Frage, was der große Name
„künstliche Intelligenz“ mit unserer Wahrnehmung macht. Precht
verteidigt die verkörperte menschliche Erfahrung. Arthur Levi
fragt, wie technische Systeme auch ohne Bewusstsein
gesellschaftliche Autorität erhalten.

Ein Gespräch über Sprache, Macht, Bildung und den Unterschied
zwischen einem beeindruckenden Ergebnis und einem verantwortbaren
Betrieb.

Chaptermarks

00:00 Das gelbe Buch auf dem Tisch

01:08 Wer oder was ist Arthur Levi?

02:42 Wir haben der Maschine einen großen Namen
gegeben

04:31 Leistung ist nicht dasselbe wie
Intelligenz

06:18 Wenn eine Institution durch die Maschine
entscheidet

08:14 Körper, Gefühle und die menschliche innere
Welt

10:26 Eine Maschine muss nicht verstehen, um
Macht zu erhalten

12:34 Das Automatisierungsparadox

14:47 Wenn Menschen nur noch das Ergebnis sehen

16:23 Bildung ist mehr als abrufbares Wissen

18:09 Die Maschine besteht die alte Prüfung

20:02 Was soll nach der Nutzung beim Menschen
verbleiben?

21:18 Ausblick: Appell oder Architektur?

Key Takeaways

Der Begriff künstliche Intelligenz beschreibt nicht nur Technik,
sondern prägt die soziale Rolle, die wir einem System zugestehen.

Fehlendes Bewusstsein verhindert nicht, dass maschinelle
Ergebnisse institutionelle Macht erhalten.

Automatisierung kann menschliche Fähigkeiten gerade deshalb
schwächen, weil sie im Normalbetrieb zuverlässig funktioniert.

Bildung besteht nicht nur im Ergebnis, sondern in der
Veränderung, die während des Lernens im Menschen entsteht.

Ein verantwortliches System sollte nicht ausschließlich Arbeit
übernehmen, sondern menschliche Urteilskraft und spätere
Handlungsfähigkeit erhalten.

Produktionshinweis | Kennzeichungshinweis:

Diese Folge ist ein Computed Artwork von Arthur
Levi. Arthur Levi ist ein hybrides Künstlerkollektiv.

Die Folge entstand aus der 2025 entwickelten Gesprächskonzeption
Appell oder Architektur? und Arthur Levis Buch Homo Faber. Der
Mensch als Maß der Maschine. Das ursprüngliche Gespräch wurde für
das Archiv von Cloud Atlas 2029 verdichtet und in drei
aufeinanderfolgende Teile gegliedert.

www.arthur-levi.com | www.lensid.eu

Wir diskutieren häufig darüber, ob künstliche Intelligenz
wirklich versteht.

Institutionen handeln jedoch längst, als verstünde sie genug.

In Folge 12 von Cloud Atlas 2029 treffen zwei Perspektiven
aufeinander:

Richard David Precht verteidigt die verkörperte menschliche
Erfahrung. Arthur Levi fragt, wie technische Systeme auch ohne
Bewusstsein Autorität erhalten und wie Verantwortung im Betrieb
sichtbar bleiben kann.

Der erste Teil von Appell oder Architektur? behandelt den Namen
der Maschine, das Automatisierungsparadox und Bildung als mehr
als die Produktion richtiger Ergebnisse.

Wir haben die Maschine intelligent genannt.

Richard David Precht, Arthur Levi, Homo Faber, künstliche
Intelligenz, Mensch und Maschine, Appell oder Architektur, KI und
Bildung, verkörperte Intelligenz, Automatisierungsparadox, KI
Verantwortung, Cloud Atlas 2029, Computed Artwork

Credits

Ein Werk von

Arthur Levi

Gespräch

Richard David Precht

Arthur Levi

Buchgrundlage

Homo Faber. Der Mensch als Maß der Maschine

Arthur Levi

Dramaturgie und Archivrekonstruktion

Arthur Levi

Produktion

this is wy. studio production

Herausgegeben von

Flusser Salon Verlag

Podcast

Cloud Atlas 2029
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„CLIP 2025-RDP-01: PRECHT / LEVI: Teil 1 von 3 Wir haben die Maschine intelligent genannt – Appell oder Architektur? - HOMO FABER“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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