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Chronik der Schatten - Mythen, Legenden und historische Rätsel
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Beschreibung
vor 5 Tagen
Am 03. August 2023 begann Chronik der Schatten – damals noch unter
einem anderen Namen. Drei Jahre später führt uns die
Geburtstagsfolge in eine der bekanntesten und rätselhaftesten
Katastrophen der Polarforschung: die Franklin-Expedition. Im Jahr
1845 brachen Sir John Franklin und 128 Männer mit den Schiffen HMS
Erebus und HMS Terror auf, um die Nordwestpassage zu finden. Die
Expedition galt als hervorragend ausgestattet. Die Schiffe waren
robust, modernisiert, mit Vorräten für mehrere Jahre beladen und
für das Eis vorbereitet. Trotzdem kehrte kein einziger Mann zurück.
Lange blieb fast alles an dieser Geschichte ein Rätsel. Was geschah
nach der letzten Sichtung in der Baffin Bay? Warum fanden spätere
Suchmannschaften auf Beechey Island drei Gräber, aber keine
Nachricht? Weshalb wurden die Schiffe aufgegeben? Welche Rolle
spielten Kälte, Skorbut, Hunger, Krankheit, Blei, verdorbene
Vorräte und Verzweiflung? Was erzählten die Inuit – und warum
wollte man ihnen so lange nicht glauben? In dieser Folge folgen wir
der Franklin-Expedition chronologisch: vom Traum der
Nordwestpassage über John Franklin, Francis Crozier und James
Fitzjames, die letzten Briefe, die Victory-Point-Note, den
Todesmarsch über King William Island, John Raes Bericht, Lady
Franklins Suche und die jahrzehntelange Legendenbildung. Im zweiten
Teil geht es um moderne Forschung: die Exhumierungen auf Beechey
Island, die Blei-Theorie, Hinweise auf Kannibalismus als äußerste
Überlebenshandlung, die Bedeutung mündlicher Inuit-Überlieferungen,
die Wrackfunde von HMS Erebus und HMS Terror in den Jahren 2014 und
2016 sowie die DNA-Identifizierungen einzelner Besatzungsmitglieder
bis ins Jahr 2026. Diese Folge ist eine Geschichte über eine reale
Katastrophe, über Kolonialdenken, über ignoriertes Wissen, über
Wissenschaft und über die Frage, warum manche Geschichten auch nach
fast 180 Jahren noch nicht abgeschlossen sind. Achtung
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Tod, Krankheit, Hunger,
Kälte, sterbliche Überreste und im späteren Verlauf auch um
Kannibalismus als äußerste Überlebenshandlung in einer absoluten
Notsituation. Außerdem geht es um koloniale Sichtweisen und den
Umgang mit den Inuit und ihren Überlieferungen. Instagram:
@chronik.der.schatten_podcast
einem anderen Namen. Drei Jahre später führt uns die
Geburtstagsfolge in eine der bekanntesten und rätselhaftesten
Katastrophen der Polarforschung: die Franklin-Expedition. Im Jahr
1845 brachen Sir John Franklin und 128 Männer mit den Schiffen HMS
Erebus und HMS Terror auf, um die Nordwestpassage zu finden. Die
Expedition galt als hervorragend ausgestattet. Die Schiffe waren
robust, modernisiert, mit Vorräten für mehrere Jahre beladen und
für das Eis vorbereitet. Trotzdem kehrte kein einziger Mann zurück.
Lange blieb fast alles an dieser Geschichte ein Rätsel. Was geschah
nach der letzten Sichtung in der Baffin Bay? Warum fanden spätere
Suchmannschaften auf Beechey Island drei Gräber, aber keine
Nachricht? Weshalb wurden die Schiffe aufgegeben? Welche Rolle
spielten Kälte, Skorbut, Hunger, Krankheit, Blei, verdorbene
Vorräte und Verzweiflung? Was erzählten die Inuit – und warum
wollte man ihnen so lange nicht glauben? In dieser Folge folgen wir
der Franklin-Expedition chronologisch: vom Traum der
Nordwestpassage über John Franklin, Francis Crozier und James
Fitzjames, die letzten Briefe, die Victory-Point-Note, den
Todesmarsch über King William Island, John Raes Bericht, Lady
Franklins Suche und die jahrzehntelange Legendenbildung. Im zweiten
Teil geht es um moderne Forschung: die Exhumierungen auf Beechey
Island, die Blei-Theorie, Hinweise auf Kannibalismus als äußerste
Überlebenshandlung, die Bedeutung mündlicher Inuit-Überlieferungen,
die Wrackfunde von HMS Erebus und HMS Terror in den Jahren 2014 und
2016 sowie die DNA-Identifizierungen einzelner Besatzungsmitglieder
bis ins Jahr 2026. Diese Folge ist eine Geschichte über eine reale
Katastrophe, über Kolonialdenken, über ignoriertes Wissen, über
Wissenschaft und über die Frage, warum manche Geschichten auch nach
fast 180 Jahren noch nicht abgeschlossen sind. Achtung
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Tod, Krankheit, Hunger,
Kälte, sterbliche Überreste und im späteren Verlauf auch um
Kannibalismus als äußerste Überlebenshandlung in einer absoluten
Notsituation. Außerdem geht es um koloniale Sichtweisen und den
Umgang mit den Inuit und ihren Überlieferungen. Instagram:
@chronik.der.schatten_podcast
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