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  4. 56 - H wie Heimlichkeit
Triggerwarnung: Suizid (ca. Minute 11 - Minute 31). In dieser
Folge - die mit einer ziemlich heftigen Geschichte in der
Befindlichkeitsrunde anfängt - führen wir das "ABC der
Abhängigkeit" mit dem Buchstaben "H" weiter. Der steht für
"Heimlichkeit", und was das bedeutet, erklären wir ausführlich.
Heimlichkeit wird unweigerlich nötig, weil der oder die
Konsumierende eine Normalität vorgaukeln muss, die es längst
nicht mehr gibt. Es wird heimlich getrunken, um die Symptome von
Kater zu verstecken oder um die körperlichen Probleme von zu
geringem Pegel im Körper auszugleichen. Es wird heimlich
getrunken, weil man längst weiß, dass das Umfeld den eigenen
Konsum kritisch beobachtet. Alles wird überbaut mit komplizierten
Lügen- und Rechtfertigungsgebilden, mit "Showflaschen", mit
angeblicher "Me-Time", alles, um bloß weiter trinken zu können.
Wir sprechen über eingeladene Gäste, die beim Trinken stören und
über verbrannte Menüs. Über "Preßhalbe" bei kleinen
Besorgungsgängen, um auf Pegel zu kommen. Über den Schleier der
Heimlichkeit, der heftiges Trinken ohne Beobachtung oder
Verurteilung erst möglich macht und über das innere Kommando
"Let's get lost". Und wir reden glasklar über das, was
Heimlichkeit beim Trinken immer bedeutet - nämlich Lügen, Lügen
und immer wieder Lügen. Eine intime, in jedem Bereich intensive
Folge.

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„56 - H wie Heimlichkeit“

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