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  4. Eltern suchtkranker Kinder e.V.: Warum Angehörige echte Orte brauchen
Wenn ein Kind suchtkrank wird, verändert sich nicht nur das Leben
des betroffenen Menschen.

Es verändert eine ganze Familie.

Eltern leben oft zwischen Angst, Hoffnung, Schuldgefühlen, Wut,
Liebe, Ohnmacht und der Frage:

Was kann ich tun, ohne mich selbst zu verlieren?

In dieser Folge geht es um Eltern suchtkranker Kinder e.V., auch
bekannt als Elsuki – eine wichtige Anlaufstelle für Eltern,
Angehörige und Familien, die mit Sucht in der Familie leben.

Nach direkter Rückmeldung des Vereins gibt es dort:

- 2x monatlich Online-Zoom-Treffen

- 1x monatlich Online-Yoga

- Netzwerkwanderungen etwa alle 6 Wochen in der Region
Düsseldorf, Mettmann, Solingen, Köln und Bonn

- ein Forum speziell für Angehörige mit rund 5000 Beiträgen

- eine gut besuchte Website mit vielen Erfahrungsberichten und
Mutmachgeschichten

Warum ist das wichtig?

Weil Angehörige oft durchs Raster fallen.

In der Suchthilfe steht meistens die konsumierende Person im
Mittelpunkt. Das ist verständlich. Aber Eltern tragen oft eine
eigene Krise: Angst, Dauerstress, Schuldgefühle, Schlafmangel,
Hilflosigkeit und die ständige Frage, ob sie gerade helfen oder
sich selbst verlieren.

Deshalb brauchen Angehörige nicht nur Informationen.

Sie brauchen Menschen, die verstehen, was sie tragen.

In dieser Folge sprechen wir über:

- warum Eltern suchtkranker Kinder eigene Hilfe brauchen

- warum Angehörige oft zu lange allein bleiben

- was Elsuki anbietet

- warum Online-Treffen ein wichtiger erster Schritt sein können

- warum Yoga für Angehörige mehr als Entspannung ist

- warum Netzwerkwanderungen Selbsthilfe in Bewegung sind

- warum ein Forum für Angehörige so wertvoll sein kann

- warum Erfahrungsberichte entlasten

- warum Elsuki und anonym-suchthilfe.de sich gut ergänzen

- warum Suchthilfe mehr Brücken statt Konkurrenz braucht

Die wichtigste Botschaft:

Angehörige brauchen nicht nur den Rat, loszulassen.

Sie brauchen Orte, an denen sie gehalten werden, während sie
lernen, sich selbst nicht zu verlieren.

Hinweis:

Diese Folge ersetzt keine Therapie, keine Angehörigenberatung,
keine Suchtberatung, keine Krisenhilfe und keine medizinische
oder rechtliche Beratung.

Bei akuter Gefahr, Gewalt, Suizidankündigung, Überdosierung,
Atemproblemen, Bewusstlosigkeit oder medizinischem Notfall: 112.

Mehr zu Eltern suchtkranker Kinder e.V.:

elternsuchtkrankerkinder.de

Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe:

anonym-suchthilfe.de
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„Eltern suchtkranker Kinder e.V.: Warum Angehörige echte Orte brauchen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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