Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 22 Stunden
Femizid, Stalking, Behördenversagen: Am 6. Juli 2026 wurde Kateryna
S., eine 36-jährige Ukrainerin, in der Offenburger Händelstraße von
ihrem Stalker erschossen. Die Frau, die aus Charkiw geflohen war,
ihren an Krebs verstorbenen Mann verloren hatte und sich in
Offenburg ein neues Leben aufgebaut hatte – als Theaterpädagogin,
als Verlobte, als Mutter eines 14-jährigen Sohnes – wurde mitten
aus diesem Leben gerissen. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht
Gina Kutkat mit BZ-Politikredakteur Michael Saurer, der den Fall
eng begleitet hat, und mit Lokalredakteur Sven Meyer, der am
Tatmorgen vor Ort war. Außerdem kommt der Verlobte von Kateryna S.
zu Wort: André R. hat der BZ Sprachnachrichten zukommen lassen.
Warum haben die Behörden so gehandelt? Kateryna S. hatte alles
richtig gemacht: Sie protokollierte die Übergriffe ihres Stalkers
lückenlos, erstattete dreimal Anzeige, rief mehrfach die Polizei –
und wurde trotzdem nicht geschützt. In mehreren akuten
Notsituationen erklärte die Polizei, keine Kapazitäten zu haben und
keinen Streifenwagen schicken zu können. Ein Strafverfahren gegen
den Täter wurde im November 2025 gegen eine Geldauflage
eingestellt. Warum haben die Behörden so gehandelt? Und was sagt
die Polizei heute dazu? Parallelen zu Femizid an Psychotherapeutin
im Februar 2025 Der Fall hat erschreckende Parallelen zu einem
weiteren Femizid in Offenburg: Im Februar 2025 wurde dort eine
Psychotherapeutin von ihrem Stalker getötet – auch damals wussten
die Behörden von der Bedrohung. Die BZ hat den Innenausschuss des
Landtags Baden-Württemberg eingeschaltet – eine parlamentarische
Anfrage an den Innenminister ist in Vorbereitung. Was muss sich
ändern, damit Frauen in solchen Situationen besser geschützt
werden? Antworten gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr".
S., eine 36-jährige Ukrainerin, in der Offenburger Händelstraße von
ihrem Stalker erschossen. Die Frau, die aus Charkiw geflohen war,
ihren an Krebs verstorbenen Mann verloren hatte und sich in
Offenburg ein neues Leben aufgebaut hatte – als Theaterpädagogin,
als Verlobte, als Mutter eines 14-jährigen Sohnes – wurde mitten
aus diesem Leben gerissen. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht
Gina Kutkat mit BZ-Politikredakteur Michael Saurer, der den Fall
eng begleitet hat, und mit Lokalredakteur Sven Meyer, der am
Tatmorgen vor Ort war. Außerdem kommt der Verlobte von Kateryna S.
zu Wort: André R. hat der BZ Sprachnachrichten zukommen lassen.
Warum haben die Behörden so gehandelt? Kateryna S. hatte alles
richtig gemacht: Sie protokollierte die Übergriffe ihres Stalkers
lückenlos, erstattete dreimal Anzeige, rief mehrfach die Polizei –
und wurde trotzdem nicht geschützt. In mehreren akuten
Notsituationen erklärte die Polizei, keine Kapazitäten zu haben und
keinen Streifenwagen schicken zu können. Ein Strafverfahren gegen
den Täter wurde im November 2025 gegen eine Geldauflage
eingestellt. Warum haben die Behörden so gehandelt? Und was sagt
die Polizei heute dazu? Parallelen zu Femizid an Psychotherapeutin
im Februar 2025 Der Fall hat erschreckende Parallelen zu einem
weiteren Femizid in Offenburg: Im Februar 2025 wurde dort eine
Psychotherapeutin von ihrem Stalker getötet – auch damals wussten
die Behörden von der Bedrohung. Die BZ hat den Innenausschuss des
Landtags Baden-Württemberg eingeschaltet – eine parlamentarische
Anfrage an den Innenminister ist in Vorbereitung. Was muss sich
ändern, damit Frauen in solchen Situationen besser geschützt
werden? Antworten gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr".
Weitere Episoden
47 Minuten
vor 5 Tagen
30 Minuten
vor 1 Woche
52 Minuten
vor 2 Wochen
Abonnenten
Freiburg
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.