#33 - Der Januskopf auf dem Balkan: Serbien nach dem Zerfall Jugoslawiens

#33 - Der Januskopf auf dem Balkan: Serbien nach dem Zerfall Jugoslawiens

vor 19 Stunden
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Beschreibung

vor 19 Stunden

Serbien gilt als Schlüsselland des Westbalkans. Erst kürzlich hat
der serbische Präsident Aleksandar Vučić angekündigt,
demnächst zurückzutreten und Neuwahlen zu organisieren. Dass er
weiterhin in der Politik bleibt, ist jedoch wahrscheinlich.
Schließlich war Vučić bereits Premierminister. Andere Politiker
auf dem Balkan wie Milo Djukanovic in Montenegro taten es ihm
gleich.


Während Präsident Vučić enge Beziehungen zu Russland und China
pflegt, verhandelt sein Land zugleich über einen EU-Beitritt und
profitiert von europäischer Unterstützung. Wie gelingt dieser
Spagat? Und warum setzt die Europäische Union trotz
demokratischer Rückschritte weiterhin auf Belgrad?


In dieser Folge von „Steil & Kahl“ analysieren Prof. Dr.
Bernhard Stahl und Dr. Sören Keil die innen- und außenpolitische
Entwicklung Serbiens. Sie diskutieren, warum Vučić trotz
anhaltender Massenproteste und zunehmender Autokratisierung
außenpolitisch so erfolgreich agieren kann, welche Rolle
geopolitische Interessen, von regionaler Stabilität bis zum
serbischen Lithium, spielen und weshalb der Kosovo-Konflikt
weiterhin ein zentraler Hebel serbischer Außenpolitik
bleibt. Ist Serbien tatsächlich ein unverzichtbarer Partner
Europas oder nutzt die politische Führung geschickt die
Konkurrenz zwischen Brüssel, Moskau und Peking aus?


„Steil & Kahl“ ist eine Produktion der Professur für
Internationale Politik an der Universität Passau. Eine neue Folge
erscheint alle zwei Wochen.


Sie haben Fragen, Wünsche oder Anmerkungen? Dann schreiben Sie
uns gerne eine Nachricht an internationale-politik@uni-passau.de.

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