Der Mäusebussard

Der Mäusebussard

vor 1 Woche
Porträt eines allgegenwärtigen Greifvogels
27 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Podcast zu Jagd, Hege ud Artenschutz von Mojohunting

Beschreibung

vor 1 Woche

Der Mäusebussard ist der häufigste Greifvogel Mitteleuropas — und
trotzdem einer der missverstandensten. Diese Folge ist ein
vollständiges Porträt: Biologie, Verhalten, Gefieder, Bestand und
jagdrechtliche Einordnung.



Biologie und Steckbrief Körperlänge 51–58 cm,
Spannweite bis 137 cm. Weibchen deutlich größer und schwerer
als Männchen. Namensgeber: Wühlmäuse als Hauptbeute — bis zu
1.000 Stück im Jahr.


Gefieder und Bestimmung Das variabelste
Gefieder aller mitteleuropäischen Greifvögel: von cremeweiß bis
dunkelbraun. Die drei Morphen, sichere Feldmerkmale wie
Karpalflecken und Brustbinde sowie die Unterschiede zwischen
Jungvogel und adultem Tier werden ausführlich erklärt.


Lebensraum und Verbreitung Standvogel und
Kurzstreckenzieher, verstärkt durch Wintergäste aus
Nordosteuropa. Ideallebensraum: Kulturlandschaft mit
Waldrändern und offenen Flächen — die mitteleuropäische
Agrarlandschaft als Erfolgsrezept.


Jagdweise und Brutbiologie Ansitzjagd,
Thermikkreisen, Rütteln — drei Strategien eines Opportunisten.
Brutzeit, Gelegestärke und Nestlingsdauer werden erklärt.


Bestand und Gefährdung Ca. 80.000–135.000
Brutpaare in Deutschland — rund die Hälfte des gesamten
mitteleuropäischen Bestands. Windkraftanlagen und Vermaisung
als unterschätzte Bedrohung: In Schleswig-Holstein wurde auf
Untersuchungsflächen ein Bestandsrückgang von 76 %
festgestellt.


Jagdrecht Der Mäusebussard ist Wild nach § 2
BJagdG — kein reines Naturschutzobjekt. Ganzjährige Schonung
nach BJagdG i. V. m. Bundeswildschutzverordnung, bundesweit
seit 1977. Gleichzeitig streng geschützt nach BNatSchG. Was das
für den Jagdausübungsberechtigten konkret bedeutet, wird
praxisnah erläutert.

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