#63: Gesundheitsamt – KI-gestützte Bio-Prävention versus Schutz des ärztlichen Patientengeheimnisses

#63: Gesundheitsamt – KI-gestützte Bio-Prävention versus Schutz des ärztlichen Patientengeheimnisses

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

In der kommunalen Peer-to-Peer-Arena wird hart über KI
diskutiert.


Zwei Fachleute kreuzen die Klingen über der Frage, wem der
menschliche Körper gehört. Der Mandatskonflikt: Integrität der
Wirkung (Leben retten durch datengestützte
Pandemie-Früherkennung) versus Integrität der Norm (Schutz der
Intimsphäre und der ärztlichen Schweigepflicht). Der beißende
Geruch von Desinfektionsmittel. Das scharfe Reißen von
Papierrollen auf der Untersuchungsliege. Die Ambiguität bleibt
stehen.


Dieses Mal zu Gast: Die Wächter der öffentlichen
Gesundheit – das Gesundheitsamt. Im verbalen Schlagabtausch: Der
„Epidemie-Wächter“, für den das nackte Überleben
in der Krise schwerer wiegt als absolute Daten-Anonymität, tritt
an gegen den „Vertrauens-Arzt“, der dem
gläsernen Patienten zutiefst misstraut und das Vertrauen in die
ärztliche Schweigepflicht verteidigt.


Die zentralen Thesen, die diskutiert werden:





Die maschinelle Anordnung: Darf eine KI
vollautomatisch Quarantäne-Empfehlungen aussprechen, die
rechtlich bindend in die Grundrechte der Bürger eingreifen?




Der Kipppunkt der Kontrolle: Wann genau
verwandelt sich die vernetzte, datengestützte
Gesundheitsprävention in eine totalitäre staatliche
Überwachung?




Der Verlust der Mündigkeit: Beraubt uns
die automatisierte, algorithmische Gesundheitssteuerung am
Ende der Fähigkeit, als Bürger selbst Verantwortung für
unser eigenes Risiko zu übernehmen?



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