Das Buch zur Woche: Esther Becker – „Wie die Gorillas“

Das Buch zur Woche: Esther Becker – „Wie die Gorillas“

vor 5 Jahren
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Beschreibung

vor 5 Jahren

Diesmal es um den Debüt-Roman von Esther Becker, der bereits im
Januar erschienen ist. Und zwar beim Verbrecher Verlag – einem
der wenigen „Indies“ unter den Buchverlagen. Die namenlose
Ich-Erzählerin des Buches führt in kurzen Kapiteln und Vignetten
durch ihr Leben zwischen Kindheit und Studium und hat dabei immer
ihre besten Freundinnen im Blick. Svenja, die eine Karriere als
Schauspielerin anstrebt und Olga, die aus einer religiösen
Familie stammt und später Ärztin wird. Der Buchtitel bezieht sich
auf eine Szene, in der die Freundinnen Svenja helfen, sich auf
eine Rolle vorzubereiten. Sie soll einen Mann spielen, weshalb
die Drei ihre Brüste abbinden, zwei Sport-BHs drüberziehen und
durch ihr Viertel streifen, um ein Gefühl dafür zu kriegen. Die
Drei merken, wie gut sich das anfühlt, ohne diese – wie Esther
Becker es nennt – „Angriffsfläche“ durch das Viertel zu ziehen
und stolzieren „Wie die Gorillas“ eine Weile umher. In dem Titel
und in dieser Szene steckt die Kraft dieses Romans. Denn Esther
Becker schreibt hier keine Opfergeschichte, sie beschreibt
Kämpferinnen, die gegen das antreten, was viele Männer entweder
nicht sehen, nicht wahrhaben oder im schlimmsten Fall nicht
ändern wollen. Ihr könnt wieder zwei Exemplare des Buches bei uns
gewinnen. Schickt einfach eine Mail mit dem Stichwort „Wie die
Gorillas“ an verlosung@diffusmag.de und gebt bitte eure
Postadresse an.
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Das Buch zur Woche: Esther Becker – „Wie die Gorillas“
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