Das Buch zur Woche: Hanya Yanagihara – „Zum Paradies“

Das Buch zur Woche: Hanya Yanagihara – „Zum Paradies“

vor 4 Jahren
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Beschreibung

vor 4 Jahren

Unser kleiner Podcast ist zurück aus der kleinen Winterpause –
und startet das Jahr mit einem großen Buch. Was durchaus wörtlich
zu nehmen ist, denn „Zum Paradies“ (Claasen – Ullstein
Buchverlage) ist ein ziemlicher Brocken: Ein sehr schön
gestaltetes Hardcover mit knapp 900 Seiten.


Die Autorin des Buches heißt Hanya Yanagihara – und allein dieser
Name führt bei vielen Buchfans, zu Recht, zu Schnappatmung. Sie
ist nicht weniger als ein Star der Literaturwelt, was vor allem
dem Erfolg ihres Buches „Ein wenig Leben“ aus dem Jahr 2015 zu
verdanken ist.


„Zum Paradies“ erzählt nun Geschichten, die sich über mehrere
Jahrhunderte erstrecken. Das Buch besteht aus drei Teilen, die
allesamt in einem Amerika spielen, das wie der Rest Welt an
entscheidenden Punkten der Geschichte etwas anders abgebogen ist.
Der erste Teil spielt 1893, der zweite 1993, der dritte in einem
dystopischen, von Pandemien gezeichneten 2093.


Wie schon bei ihren vorherigen Büchern erzählt sie dabei meistens
von Männern – und, das macht einen sehr eigenen Reiz des Buches
aus - sie erzählt aus einer Welt, in der homosexuelle Beziehungen
schon im 19. Jahrhundert in großen Teilen der Welt akzeptiert
waren. Und es zudem völlig normal war, dass homosexuelle Paare
heiraten, Kinder adoptieren und großziehen. Aber, soviel sei hier
gesagt: Paradiesisch sind Yanagiharas Welten trotzdem nicht.


Wir verlosen dank des Verlags wieder zwei Exemplare des Romans.
Wenn ihr eines gewinnen möchtet, schreibt uns eine Mail mit dem
Stichwort „Zum Paradies“ an verlosung@diffusmag.de – und vergesst
bitte eure Postadresse nicht.
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Das Buch zur Woche: Hanya Yanagihara – „Zum Paradies“
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