Das Buch zur Woche: Mieko Kawakami – „Heaven“

Das Buch zur Woche: Mieko Kawakami – „Heaven“

vor 4 Jahren
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Beschreibung

vor 4 Jahren

Der Roman, um den es in dieser Folge geht, heißt „Heaven“ und
wurde von der japanischen Autorin Mieko Kawakami geschrieben. Es
war ihr erster Roman nach diversen Gedichtbänden und erschien im
Original schon im Jahr 2009. Der Dumont-Verlag hat ihn nun ins
Deutsche übersetzt – vermutlich weil ihr letztes Buch „Brüste und
Eier“ hierzulande ein veritabler Bestseller war.


Der namenlose Ich-Erzähler des Buches ist 14 Jahre alt und wird
täglich Opfer von Mobbing-Attacken. Vor allem sein Mitschüler
Ninomiya denkt sich immer wieder neue Attacken auf. Der Erzähler
wird verprügelt, beworfen, getreten und manchmal in perfide,
sadistische Rituale einbezogen. Er glaubt, man hasse ihn, weil er
schielt und sich hässlich fühlt und lässt das Mobbing über sich
ergehen – weil das meistens weniger Schaden anrichtet, als wenn
er sich wehrt.


Diese Ausgangssituation ändert sich schon in den ersten Kapiteln.
Denn plötzlich bekommt der namenlose Erzähler kleine Briefe von
seiner Klassenkameradin Kojima. Ein stilles, oft ungewaschenes,
dünnes Mädchen, das ebenfalls täglich gehänselt wird. „Wir
gehören zur selben Sorte“ schreibt sie in ihrem ersten Brief.


Warum dieses Buch bisweilen gnadenlos ist, aber am Ende irgendwie
auch tröstlich erfahrt ihr in unserem Podcast. Alle Infos zum
Buch findet ihr.
https://www.dumont-buchverlag.de/buch/kawakami-heaven-9783832183745/
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Das Buch zur Woche: Mieko Kawakami – „Heaven“
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