Zeal & Ardor im Interview: "Ich fand das Okkulte immer interessant"

Zeal & Ardor im Interview: "Ich fand das Okkulte immer interessant"

vor 4 Jahren
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Beschreibung

vor 4 Jahren

Die Black-Metal Band Zeal & Ardor veröffentlicht dieses Jahr
ihr gleichnamiges drittes Studioalbum. Auffällig ist, dass in das
Album verschiedene Einflüsse wie Jazz-Elemente, aber auch
Synthie-Sounds mit reinspielen. Dazu sagt Frontsänger Manuel
Gagneux im Interview mit Lena, dass diese Sound-Vermischungen
erstmal befreiend waren, dann aber auch überfordernd, weil ihnen
plötzlich alle musikalischen Türen offen standen. Die klare
Black-Metal-Linie bleibt natürlich dennoch bestehen.


Manuel erzählt, dass das dritte Lied des Albums, „Death to the
Holy“, in seinen drei Minuten Laufzeit zusammenfasse, wofür die
Band stehe. Und auch, wenn auf diesem Track Satan keine Rolle
spielt, ist schon klar, dass dieser, wenn die Kirche verachtet
wird, zum alternativen „Gott“ wird. Die Band verfolgt allerdings
einen modernen, philosophischen Ansatz des Satanismus, bei dem es
vor allem darum geht, sein eigenes Ego nur so weit auszuleben,
dass es niemand anderen einschränkt.


Black Metal und eine satanistische Themenwelt gehen Hand in Hand
und so baut das Album "Zeal & Ardor“ eine "alternative
Geschichte“ auf, in der sich schwarze Sklaven an Satan wandten,
um gegen ihre Peiniger zu rebellieren.


Im Interview erzählt Manuel, wie er zu dieser Thematik gekommen
ist und welche Bedeutung hinter dem mysteriösen Albumcover
steckt. Außerdem geht es um seinen Lieblingssong auf dem neuen
Album und darum, wie er Metal für sich entdeckt hat.
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