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DIFFUS INTERVIEW
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Wenn ein Debüt-Album die gesamte Post-Punk-Szene durchschüttelt
und man als Band danach eine ausgedehnte Tour spielen kann, ist
auf dem Papier eigentlich alles absolut perfekt gelaufen. Oder
aber man fühlt sich stattdessen erdrückt und eingeengt, zwischen
überwältigend positiver Resonanz und unzähligen Kilometern auf
Autobahnen weltweit.
So ging es zumindest der Band Fontaines D.C. aus Dublin 2019 nach
der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Dogrel“. Obwohl sich
die Mitglieder im Tourbus physisch kaum näher sein konnten,
entstand irgendwie eine Distanz – nicht nur untereinander,
sondern auch zu sich selbst. Aus diesem beklemmenden Gefühl
heraus entstand der Nachfolger „A Hero’s Death“, ein gequälter
und quälender Post-Punk-Epos.
Die Band fand über die Musik wieder zu ihrer Identität – nur um
durch die einsetzende Pandemie erneut auseinander gerissen zu
werden. Versprengt über die grünen Weiten Irlands verbrachten die
Mitglieder der Gruppe ihren Lockdown getrennt. Sobald erste
Sessions wieder möglich waren, fand sich Fontaine’s D.C. erneut
zusammen, mit den verschiedensten Einflüssen und Ideen für neue
Musik. Das Ergebnis dieser kreativen Kollision gibt es seit
Freitag zu hören: "Skinty Fia", das dritte Album der Band, ist
erschienen. Über das Projekt sprechen wir im Podcast-Interview
mit Schlagzeuger Tom. Außerdem geht es um irische Folklore und
das Gefühl der Zerrissenheit zwischen der neuen Heimat London und
den Wurzeln in Dublin.
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