The Murder Capital im Interview: „We don’t think this one is a post-punk record“

The Murder Capital im Interview: „We don’t think this one is a post-punk record“

vor 3 Jahren
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Beschreibung

vor 3 Jahren

(English Interview starts at 1:35) Das Debütalbum dieser Band aus
Dublin erschien 2019, hieß „When I Have Fears“ und befeuerte den
Hype um irischen Post-Punk, den Bands wie Fontaines D.C.
losgetreten hatten. The Murder Capital haben es jedoch nicht
nötig, in erster Linie mit anderen verglichen zu werden. Vor
allem Sänger und Cheftexter James McGovern hat einen sehr eigenen
Stil, der sich auf Album Nummer zwei, das „Gigi’s Recovery“
heißt, eindeutig vom roughen Post-Punk entfernt, während die Band
immer mehr Pop-Einflüsse, Krautrock und elektronische Elemente in
den Sound einfließen lässt. Auch lyrisch geht es ein klein wenig
optimistischer zu als auf dem düsteren Debüt, das vor allem vom
Tod eines Freundes des Sängers geprägt war.


„Gigi’s Recovery“ erscheint wieder auf dem eigenen Label der Band
Human Season Records und entstand inmitten der Pandemie.
Produziert wurde es von John Congleton, der schon mit St.
Vincent, Angel Olsen, Anthony and The Johnsons, Modest Mouse und
Eddie Vedder gearbeitet hat. Wir haben mit Bassist Gabriel Pascal
Blake (auf dem Foto ganz links) per Zoom gesprochen – über das
Album, über den irischen Post-Punk-Hype und über das
Zusammenspiel von Musik und Text bei der Band. Eigentlich hätte
noch Sänger James dabei sein sollen, doch der war leider krank
und musste seine Stimme schonen. Aber Gabriel ist ein wahnsinnig
charismatischer Interviewpartner, bei dem man spürt, dass man es
bei The Murder Capital wirklich mit einer richtigen Band zu tun
hat – und nicht mit einem Sänger plus Dienstleister.
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