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Beschreibung
vor 1 Tag
Warum kann ausgerechnet Musik, die nach Wut, Angst und
Weltuntergang klingt, Menschen beruhigen? Weshalb geht es im
Moshpit häufig rücksichtsvoller zu als sein Anblick vermuten
lässt? Und was verrät ein schwarzes Bandshirt über
Persönlichkeit, Zugehörigkeit und Abgrenzung? In der neuen
Reading Rock-Folge spricht Wolfgang mit dem Psychologen und
Metalhead Burkhard Gniewosz über das gemeinsam mit Jörg Zumbach
verfasste Buch „No Fear of the Dark – Eine Psychologie des Heavy
Metal“.
Es geht um aggressive Musik und friedliche Fans, Gänsehaut und
Emotionsregulation, die viel beschworene Metal-Familie und ihre
weniger gemütlichen Seiten. Gniewosz erklärt, warum Menschen
freiwillig musikalische Dunkelheit suchen, wie Metal Jugendlichen
bei der Identitätsfindung helfen kann und weshalb die Forschung
lange vor allem nach Aggression, Drogen und psychischen Problemen
Ausschau hielt. Zur Sprache kommen aber auch Gatekeeping,
Geschlechterrollen, toxische Männlichkeit und die Frage, wie
tolerant die Szene wirklich ist. Und schließlich muss sich der
Professor noch einem kleinen Psychologie-des-Metal-Quiz stellen.
Eine Folge zwischen Moshpit und Messwert – wissenschaftlich
fundiert, angenehm selbstkritisch und garantiert ohne Angst vor
der Dunkelheit.
Signation by Andi Lechner
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