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Ein gesperrtes Konto, eine aus dem Store geworfene App, über
Nacht halbierte Reichweite. Wer von einer Entscheidung eines
BigTech-Konzerns, wie Google, Apple oder Meta betroffen ist,
fragt sich, ob man dagegen überhaupt vorgehen kann.

Die Antwort lautet ja, aber der Weg dorthin ist lang, teuer und
voller Hürden. Wie man all diese Hürden umschifft und Recht
bekommt, besprechen wir mit Rechtsanwalt Dr. Christopher Unseld,
der Onlinekonzernen regelmäßig vor Gericht begegnet.

Es geht um abschreckend hohe Kosten, Zustellung von Klagen sowie
Ablauf von Gerichtsverhandlungen und die Frage, wann eine
marktbeherrschende Stellung missbraucht wird. Dazu wollen wir
ebenfalls wissen, ob auch die schleichende Verschlechterung von
Plattformen, Enshittification bezeichnet, ebenfalls eine Art des
Machtbissbrauchs ist.

Dr. Christopher Unseld ist Rechtsanwalt bei
Hausfeld in Berlin (Website, LinkedIn). Er berät im europäischen
und deutschen Kartellrecht sowie in komplexen
Schadensersatzprozessen und Kartellschadensersatzverfahren. Er
vertritt Unternehmen in Einzelverfahren ebenso wie Gruppen von
Geschädigten im Wege des kollektiven Rechtsschutzes und führt
einstweilige Rechtsschutzverfahren im Kartellrecht, insbesondere
gegen den Missbrauch marktbeherrschender Stellungen, etwa in
Kontosperrungsfällen. Daneben engagiert er sich in der
Juristenausbildung und leitet Arbeitsgemeinschaften zum Zivilrecht
am Kammergericht Berlin.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Unseld für die Einblicke hinter
die Kulissen und wünschen Euch viel Vergnügen beim Hören!

Kapitelmarken

00:00:00 – Vorstellung des Themas und unseres Gastes Dr.
Christopher Unseld.

00:03:00 – Wie kann man BigTech verklagen und warum ist das
besonders teuer?

00:13:00 – Wann liegt ein Missbrauch der Marktmacht vor?

00:17:30 – Ist Enshittification ein Ausfluss der Marktmacht?

00:21:30 – Aus welchen Gründen werden Verfahren gegen Google
und Co. angestrengt?

00:27:00 – Wie erreicht man die Unternehmen und wie stellt
man ihnen eine Klage zu?

00:41:00 – Wie lassen sich Grundsatzentscheidungen vor den
höchsten Gerichten erreichen und können die BigTech-Konzerne das
verhindern?

00:51:00 – Kann man nach einem Gerichtsverfahren weiter mit
dem BigTech-Konzern zusammenarbeiten?

00:55:00 – Wie läuft ein Gerichtsverfahren in der Praxis ab?

01:07:00 – Wie fühlt man sich nach einem Verfahren gegen ein
BigTech-Unternehmen?

01:22:50 – Wie ließen sich die Verfahren beschleunigen und
kann KI eine Lösung sein?

Weiterführende Links

Digital Markets Act: Zähmung der Tech-Giganten –
Rechtsbelehrung 117

Sperren, Löschen, Faxen – Rechtsbelehrung 105

Facebook, WhatsApp und Macht der Plattformen –
Rechtsbelehrung Folge 87

Kartellrecht, Marktmacht und Facebook – Rechtsbelehrung Folge
53 (Jura-Podcast)Virtual Reality,

LG München I, Urteil vom 28.05.2026, 26 O 869/26 – Google
haftet für falsche KI-Übersichten

Der Beitrag BigTech vor Gericht – Rechtsbelehrung 149 erschien
zuerst auf Rechtsbelehrung.
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„BigTech vor Gericht – Rechtsbelehrung 149“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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