Blutbad in Ludwigshafen – Freispruch wegen Schuldunfähigkeit?

Blutbad in Ludwigshafen – Freispruch wegen Schuldunfähigkeit?

vor 6 Monaten
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Beschreibung

vor 6 Monaten

18.10.2022, Ludwigshafen-Oggersheim: Innerhalb weniger Minuten
eskaliert ein Messerangriff zur absoluten Ausnahmetat. Zwei
Menschen sterben, ein drittes Opfer überlebt nur knapp. Der Fall
schockiert – nicht nur wegen der Brutalität, sondern wegen des
juristischen Endes: Freispruch. Keine „lebenslange“ Strafe.
Stattdessen Schuldunfähigkeit (§ 20
StGB) und Unterbringung im psychiatrischen Krankenhaus
(§ 63 StGB).


In dieser Folge rekonstruieren wir die Chronologie, ordnen
die Mordmerkmale (Heimtücke) und
den Versuch ein und erklären, warum ein Freispruch in
solchen Konstellationen rechtlich zwingend sein kann – und
weshalb § 63 StGB kein „Freigang“, sondern eine Maßregel mit
potenziell sehr langer Dauer ist.


Triggerwarnung: Es geht um schwere Gewalt,
Tötungsdelikte und psychische Erkrankung.


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