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Mit ihrem Album "Blue" hat die kanadische Sängerin Joni Mitchell
ihren großen Durchbruch geschafft. Aber ihr erfolgreichstes Album
brachte sie erst 1974 raus: Court and Spark. Joni Mitchell ist
Sängerin, sie Songwriterin und sie ist Malerin. Kurz gesagt: Joni
Mitchell ist eine Vollblut-Künstlerin und damit ein unglaublich
kreativer Geist. Das merken wir auch an ihrem Album "Court and
Spark", dem erfolgreichsten Album, das sie bis heute veröffentlicht
hat. Auch, wenn Joni Mitchell ein absolutes Ausnahmetalent ist,
eine Sache hat sie zumindest 1974 bei der Arbeit an ihrem Album
noch nicht beherrscht: Noten lesen und schreiben. Aber als
Künstlerin hat sie einen Weg gefunden ihrer Band auch so
mitzuteilen, was sie von ihnen erwartet. Sie hat die Musik
geschrieben in dem sie sie ihrer Band anhand von Farben erklärt und
sie ihnen vor dem geistigen Auge aufgemalt hat, erklärt SWR1
Musikredakteurin Katharina Heinius im SWR1 Meilensteine Podcast zum
Album "Court and Spark". Noten lesen und schreiben zu können, das
hätte Joni Mitchell mit Sicherheit auch lernen können, wenn sie es
denn gewollt hätte. Eine andere Herausforderung, für die sie auch
eine kreative Lösung gefunden hat, bezieht sich auf etwas
Körperliches. Als Folge einer Kinderlähmung konnte Joni Mitchell
mit ihrer linken Hand einige Akkorde auf der Gitarre nicht so
greifen, wie es die meisten Gitarristen lernen. Dazu fehlt ihr
schlichtweg die Kraft in der linken Hand. Aber auch dafür hat die
Künstlerin einen Weg gefunden. Sie greift die Akkorde einfach so,
wie es für sie machbar ist und hat dadurch indirekt auch ihren ganz
eigenen Sound entwickelt. Auf "Court and Spark" zeigt uns Joni
Mitchell was für eine großartige Beobachterin sie ist und was für
ein tolles Auge sie für Szenen, Momente und Details im alltäglichen
Leben besitzt. Durch diese messerscharfen Beobachtungen treffen
ihre Texte, die wie kleine Kurzgeschichten sind, mitten ins
emotionale Epizentrum. Transportiert werden diese Texte auf "Court
and Spark" von tollen Arrangements und einer Band, die verstanden
hat, welche Bilder, Stimmungen und Emotionen Joni Mitchell versucht
in den Songs zu übermitteln. __________ Über diese Songs vom Album
"Court and Spark" wird im Podcast gesprochen (17:29) – "Court and
Spark" (26:44) – "Help Me" (40:32) – "Free Man in Paris" (48:02) –
"Car On a Hill" (55:30) – "Raised On Robbery" __________ Über diese
Songs wird außerdem im Podcast gesprochen (11:49) – "Woodstock" von
Tom Scott (38:50) – "The Ballad of Dorothy Parker" von Prince
(52:18) – "Aja" von Steely Dan __________ Shownotes Die
sensationell gute Website von Joni Mitchell (eigentlich braucht man
nicht mehr): https://jonimitchell.com/ "Joni Mitchell – Ein
Portrait" Buchtipp:
https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/joni-mitchell-ein-portraet.html?lid=2
  Serientipp: "Vinyl":
https://www.youtube.com/watch?v=4nhSM4qUCdo "Court and Spark"
Review bei Allmusic.com:
https://www.allmusic.com/album/court-and-spark-mw0000194904
Biographie von Joni Mitchell bei laut.de:
https://laut.de/Joni-Mitchell __________ Ihr wollt mehr Podcasts
wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik,
Anregungen? Schreibt uns an: meilensteine@swr.de
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„Joni Mitchell – "Court and Spark"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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