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Beschreibung
vor 2 Wochen
Verantwortung für das eigene Leben auch in Krisen zu übernehmen
bedeutet, seine Situation zu reflektieren, und aktiv lösungs- und
zukunftsorientiert zu handeln. Es gehört Mut dazu, aus der
Opferrolle herauszutreten.
Heike Meißner, klinische Neuropsychologin im Neurologischen
Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad, erklärt, warum
dies ein wichtiger Schlüssel der Resilienz ist - und wie Du
verantwortliches Handeln Schritt für Schritt trainieren kannst.
Die Schuld einer schwierigen Situation auf äußere Umstände zu
schieben, hilft bei der Bewältigung von Krisen nicht.
Wichtig ist, selbst aktiv zu werden, sich Ziele zu setzen und zu
verfolgen.
Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, mit den eigenen Ängsten
zurecht zu kommen, etwa vor Konsequenzen falscher Entscheidungen.
Dazu solltest Du eigene Veraltensmuster analysieren: Wo bist Du
besonders gehemmt? In welchen Situationen reagierst Du immer auf
die gleiche Art? Suchst du die Schuld zunächst bei anderen, wenn
Du Fehler machst?
Welchen Anteil hast Du selbst an der derzeitigen Krise?
Also: eigene Ängste, aber auch Stärken erkennen, vorhandene
Ressourcen nutzen und bewusste Entscheidungen treffen. So nimmst
Du Dein Leben selbst in die Hand, gestaltest selbstbestimmt Dein
Leben und kannst Dich weiterentwickeln.
Opferrolle verlassen, aktiv werden
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