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Beschreibung
vor 1 Monat
Warum fällt es manche von uns so schwer, Nein zu sagen? Und warum
fühlen sich die eigenen Grenzen oft zuerst falsch an, statt
selbstverständlich?
In dieser Folge spreche ich darüber, wie leicht es passiert, dass
wir unsere eigenen Bedürfnisse übergehen – aus Angst, egoistisch
zu sein, andere zu enttäuschen oder Verbindung zu verlieren.
Lange habe ich geglaubt, dass ein Nein etwas ist, das begründet
werden muss. Dass Rücksicht bedeutet, mich selbst
zurückzustellen.
Doch Grenzen entstehen nicht erst, wenn wir sie aussprechen. Sie
sind viel früher da: als leises Gefühl, als innere Unstimmigkeit
oder als kaum wahrnehmbares Nein. Die eigentliche Herausforderung
ist eher nicht, sie zu erkennen – sondern sie ernst zu nehmen.
Ich teile persönliche Erfahrungen über Schuldgefühle, Anpassung,
Erschöpfung und die Angst, nicht mehr gemocht zu werden. Und
darüber, warum Grenzen für mich heute nicht mehr mit Distanz oder
Ablehnung verbunden sind, sondern mit Klarheit, Selbstachtung und
Verbindung.
Eine Folge über das Spannungsfeld zwischen Schuldgefühlen und
Selbstrespekt – und darüber, warum ein Nein manchmal der
ehrlichste Weg zu sich selbst ist.
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