Venezuelas Boden bebt – und das Regime wankt

Venezuelas Boden bebt – und das Regime wankt

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die
erste internationale Katastrophenhilfe abgezogen. Zurück bleibt ein
zerstörtes Land mit schätzungsweise mehreren Zehntausend
Todesopfern und einer kollabierten Infrastruktur. Das autoritäre
Regime unter Delcy Rodríguez, das nach der Entmachtung von Nicolás
Maduro mit Unterstützung der USA installiert wurde, steht nun vor
einer logistischen und finanziellen Mammutaufgabe. Die Bevölkerung
leidet auf den Strassen, während die versprochenen Hilfsgelder aus
dem Ausland kaum ausreichen, um die prekäre Lage in den Griff zu
bekommen. Die Naturkatastrophe entwickelt sich zunehmend zu einer
existentiellen politischen Krise für die Machthaber. Erstmals
entlädt sich in den sozialen Medien offener und massiver Unmut über
staatliches Versagen und Korruption. Während das Regime mit einer
Mischung aus inszenierter Volksnähe und neuer Repression reagiert,
wächst der Druck auf die USA. Das Beben hat das politische Gefüge
des ölreichen Staates tief erschüttert und könnte die Stunde Null
für einen unvorhersehbaren Machtwechsel einläuten. Gast: Alexander
Busch, Lateinamerika-Korrespondent Host: Antonia Moser Redaktion:
Sarah Ziegler Die [neusten Zahlen und Informationen aus
Venezuela](https://www.nzz.ch/themen/venezuela) findest du in der
NZZ. [Und hier nochmals das exklusive Probeabo für 7 Tage, nur für
Podcast-Fans.
](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
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