Bist du immer die, die sofort antwortet, zuhört, organisiert,
Verständnis hat und irgendwie für alle da ist? Und irgendwann
denkst du: Okay, aber wer ist eigentlich für mich
da?
People Pleasing in Freundschaften kann ziemlich
lange wie Fürsorge aussehen. Du willst eine gute Freundin sein,
niemanden enttäuschen und Harmonie halten. Also antwortest du,
obwohl du keine Energie hast. Du sagst Ja, obwohl du eigentlich
Ruhe brauchst. Du hörst stundenlang zu, obwohl du selbst gerade
etwas loswerden möchtest.
Und irgendwann merkst du: Ich bin zwar verfügbar, aber nicht
unbedingt ehrlich.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir in Freundschaften
so schnell in die Rolle der Zuhörerin, Organisatorin, Retterin
oder „immer unkomplizierten“ Freundin rutschen und was dabei mit
unseren eigenen Bedürfnissen passiert.
Das erwartet dich in dieser Folge:
Woran du People Pleasing in Freundschaften erkennst, selbst wenn
es sich erstmal nur nach „nett sein“ anfühlt
Warum du glaubst, immer verfügbar sein zu müssen, um gemocht oder
gebraucht zu werden
️ Wie Angst vor Ablehnung, Schuldgefühle und Harmoniebedürfnis
dazu führen können, dass du dich selbst hinten anstellst
Woran du merkst, dass eine Freundschaft zunehmend einseitig
wird
️ Wie du Grenzen setzen kannst, ohne kalt oder abweisend zu
werden
Vier praktische Tools plus unsere 6-Tage-Challenge „Freundschaft
ohne Selbstverlust“
Wir sprechen auch darüber, warum echte Nähe nicht dadurch
entsteht, dass du dich ständig anpasst.
Denn wenn du immer nur die pflegeleichte, verständnisvolle
Version von dir zeigst, bleibt irgendwann eine wichtige Frage
offen:
Kennt die andere Person wirklich dich oder vor allem die
Version von dir, die immer funktioniert?
Vielleicht musst du nicht weniger liebevoll werden.
Vielleicht musst du nur anfangen, ehrlicher zu sein.
Ehrlicher mit deiner Energie. Mit deiner Kapazität. Mit deinen
Grenzen. Und auch mit deinen eigenen Bedürfnissen. 🤍
Das kann ganz klein anfangen:
„Ich antworte dir später in Ruhe.“
„Ich kann dir heute kurz zuhören, aber nicht lange.“
„Ich brauche heute selber etwas Raum.“
„Ich würde auch gern erzählen, was bei mir gerade los ist.“
Denn Nein sagen lernen bedeutet nicht, eine
schlechte Freundin zu sein.
Und Grenzen setzen bedeutet nicht automatisch Distanz.
Manchmal machen Grenzen eine Freundschaft sogar ehrlicher.
Frag dich deshalb: Wo darfst du in einer Freundschaft
weniger verfügbar sein und dafür mehr du selbst?
Schick diese Folge an eine Chaya, mit der du echte Verbindung
hast, vielleicht als kleinen Reminder: Wir dürfen füreinander da
sein, ohne uns selbst dabei zu verlieren.
Und wenn dir unsere Gespräche gefallen, folge dem Podcast,
bewerte ihn oder teile die Folge. So finden noch mehr Chayas zu
uns.
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