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Beschreibung
vor 2 Wochen
Ich spreche mit dem Politikberater, Historiker und Russlandexperten
Alexander Rahr über den Krieg in der Ukraine, die Motive der
beteiligten Parteien und potenzielle Deeskalationswege. Mein Gast
Alexander Rahr ist Osteuropahistoriker, Politologe und Publizist.
Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter Biografien über
Gorbatschow, Putin und Medwedew. Achtzehn Jahre lang arbeitete er
für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Von
2004 bis 2015 saß er im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs,
von 2012 bis 2015 war er zudem Projektleiter des Deutsch-Russischen
Forums. Seit 2012 ist er zudem als Politikberater für die
Wirtschaft tätig, unter anderem für den russischen Gaskonzern
Gazprom. Seit 2022 ist er Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft in
Berlin. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Außerdem hat Rahr
in verschiedenen Denkfabriken auf westlicher und russischer Seite
gearbeitet und kennt daher die strategischen Ziele der
Kriegsparteien sehr genau. In diesem Gespräch erläutert Rahr, wie
sehr der langanhaltende Krieg den beteiligten Ländern schadet. Was
laut Rahr, der sich seit jeher als Brückenbauer versteht, fehlt,
ist der Dialog zwischen Deutschland, Russland, der Ukraine und den
USA. Die fortschreitende Militarisierung und die damit verbundene
potenzielle Eskalation schätzt er als ernstzunehmende Gefahr ein.
Ein dritter Weltkrieg, der möglicherweise auch mit Atomwaffen
geführt würde, könnte entstehen, wenn die grundlegenden
Sicherheitsinteressen der russischen und der westlichen Seite nicht
gewahrt würden. Es brauche daher zügig einen Dialog zwischen den
Parteien und eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur, die die
Interessen aller Beteiligten berücksichtige, so Rahr. Aufgrund
seiner umfassenden historischen Kenntnisse bietet das Gespräch
neben einer Analyse des aktuellen Status quo des Krieges in der
Ukraine auch eine historische Einordnung. Rahr gibt außerdem
Einblicke in das russische Selbstverständnis hinsichtlich des
Krieges. Seiner Meinung nach wollen sowohl die russische
Bevölkerung als auch die russische Elite ein freundschaftliches
Verhältnis zu Deutschland. Die hier geschürte Angst vor einem
Russland, das imperiale Ziele verfolgt und möglicherweise
NATO-Länder angreifen möchte, bewertet er als haltlos. Artikel und
Video: https://www.barucker.press/p/ukraine-krieg-rahr-russland
Weitere Produktionen ermöglichen: Produktionskosten: ca. 1700 €
Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank,
IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff:
Schenkung PayPal: info@bastian-barucker.de (Link)
Alexander Rahr über den Krieg in der Ukraine, die Motive der
beteiligten Parteien und potenzielle Deeskalationswege. Mein Gast
Alexander Rahr ist Osteuropahistoriker, Politologe und Publizist.
Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter Biografien über
Gorbatschow, Putin und Medwedew. Achtzehn Jahre lang arbeitete er
für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Von
2004 bis 2015 saß er im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs,
von 2012 bis 2015 war er zudem Projektleiter des Deutsch-Russischen
Forums. Seit 2012 ist er zudem als Politikberater für die
Wirtschaft tätig, unter anderem für den russischen Gaskonzern
Gazprom. Seit 2022 ist er Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft in
Berlin. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Außerdem hat Rahr
in verschiedenen Denkfabriken auf westlicher und russischer Seite
gearbeitet und kennt daher die strategischen Ziele der
Kriegsparteien sehr genau. In diesem Gespräch erläutert Rahr, wie
sehr der langanhaltende Krieg den beteiligten Ländern schadet. Was
laut Rahr, der sich seit jeher als Brückenbauer versteht, fehlt,
ist der Dialog zwischen Deutschland, Russland, der Ukraine und den
USA. Die fortschreitende Militarisierung und die damit verbundene
potenzielle Eskalation schätzt er als ernstzunehmende Gefahr ein.
Ein dritter Weltkrieg, der möglicherweise auch mit Atomwaffen
geführt würde, könnte entstehen, wenn die grundlegenden
Sicherheitsinteressen der russischen und der westlichen Seite nicht
gewahrt würden. Es brauche daher zügig einen Dialog zwischen den
Parteien und eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur, die die
Interessen aller Beteiligten berücksichtige, so Rahr. Aufgrund
seiner umfassenden historischen Kenntnisse bietet das Gespräch
neben einer Analyse des aktuellen Status quo des Krieges in der
Ukraine auch eine historische Einordnung. Rahr gibt außerdem
Einblicke in das russische Selbstverständnis hinsichtlich des
Krieges. Seiner Meinung nach wollen sowohl die russische
Bevölkerung als auch die russische Elite ein freundschaftliches
Verhältnis zu Deutschland. Die hier geschürte Angst vor einem
Russland, das imperiale Ziele verfolgt und möglicherweise
NATO-Länder angreifen möchte, bewertet er als haltlos. Artikel und
Video: https://www.barucker.press/p/ukraine-krieg-rahr-russland
Weitere Produktionen ermöglichen: Produktionskosten: ca. 1700 €
Produktion: https://www.screen-talk.de Bastian Barucker, GLS Bank,
IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff:
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