Liana Konstantinidou: Der Mythos vom Schlüssel zur Integration

Liana Konstantinidou: Der Mythos vom Schlüssel zur Integration

vor 1 Woche
Vom Stolpern über Alltagswörter bis zur Frage, was Sprache für Integration wirklich leisten kann.
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Podcaster
Die EduCouch. Der Podcast zu Bildungsthemen

Beschreibung

vor 1 Woche
Liana Konstantinidou konnte Goethe im Original lesen, bevor sie
wusste, wie „Bügeleisen" auf Deutsch heißt. Diesen Moment
beschreibt sie in der neuen Folge unserer WM-Sonderstaffel: in
einem Supermarkt, frisch in Deutschland, auf der Suche nach einem
Wort, das in keinem ihrer Literaturseminare vorkam. Da wurde
Deutsch für sie von einer Schulsprache zur Sprache des Alltags.
Geboren in Thessaloniki, kam sie über Bochum und Fribourg in die
Deutschschweiz. Heute forscht sie an der Zürcher Hochschule für
Angewandte Wissenschaften und bildet angehende Sprachkursleitende
aus. Im Gespräch mit Florian Sochatzy hinterfragt sie eine
Metapher, die wir alle kennen: Sprache sei der Schlüssel zur
Integration. Als Linguistin sagt sie, Sprache ist wichtig, aber nur
einer von vielen Faktoren. Wer sie zum alleinigen Schlüssel
erklärt, macht es sich bequem und schiebt die Verantwortung
dorthin, wo sie nicht hingehört. Ein Gespräch über
Mehrsprachigkeit, über Hochdeutsch und Dialekt und über
„Philotimo", ein griechisches Wort, das im Deutschen fehlt. Eine
Kooperation von EduCouch, dem Cornelsen Verlag und dem
Goethe-Institut USA.
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