Bevölkerungszahlen sind politisch. Ob zu viele oder zu wenige
Menschen – oft wird die demografische Entwicklung mit Warnungen
verbunden. Wie wir mit einer alternden und schrumpfenden
Bevölkerung in Deutschland umgehen können, darüber sprechen die
Soziologin Michaela Kreyenfeld und die Politikwissenschaftlerin
Kira Renée Kurz. Und die Rechtshistorikerin Dana Schmalz erklärt,
wie die Angst vor demografischen Veränderungen gesellschaftliche
Diskurse prägt. Moderiert von Sarah Zerback.
Lesetipps auf bpb.de
Michaela Kreyenfeld, Mehr als Zahlen. Zur politischen
Dimension demografischer Daten, in: Aus Politik und
Zeitgeschichte 17/2026
Kira Renée Kurz, Auf dem Weg in die Gerontokratie?
Demografische Machtverhältnisse in alternden Gesellschaften, in:
Aus Politik und Zeitgeschichte 17/2026
Martin Bujard, Weltbevölkerung – stoppt der Anstieg bei 11
Milliarden?, in: Informationen zur politischen Bildung Nr.
350/2022
Dana Schmalz, Getrieben von Angst und Ungleichheit.
Demografiediskurse vom 19. Jahrhundert bis heute, in: Aus Politik
und Zeitgeschichte 17/2026
url="https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/Transkript_Demografie_final.pdf">Transkript
zur Folge
Interviewgäste
Michaela Kreyenfeld, Professorin für Soziologie, Hertie
School Berlin
Dana Schmalz, Rechtswissenschaftlerin und Autorin
Kira Renée Kurz, Politikwissenschaftlerin, Universität
Greifswald
Redaktion Gina Enslin (hauseins), Lorenz Abu Ayyash, Julia
Heinrich, Isabel Röder (alle bpb)
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Podcast-Tipp
Fühl' ich: Europa Gefühle, die haben wir alle. Wir fühlen Angst,
Mut, Verbundenheit – aber was hat die EU mit unseren Gefühlen zu
tun? In jeder Folge nehmen wir ein Gefühl in den Blick, das junge
Menschen in Europa bewegt. Wir wollen die EU und ihre
Auswirkungen auf unseren Alltag besser verstehen. Dafür fragen
wir nach – bei Expertinnen und Experten, aber vor allem auch bei
jungen Menschen in und außerhalb der EU.
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