«Der Tiger»: Warum Kolumbien einen Trump-Fan zum Präsidenten wählte

«Der Tiger»: Warum Kolumbien einen Trump-Fan zum Präsidenten wählte

vor 3 Wochen
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Sein Sieg war knapp: Am Ende gaben nur 250 000 Stimmen den
Ausschlag, dass Abelardo de la Espriella zum neuen Präsidenten
Kolumbiens gewählt wurde. Er konnte sich gegen seinen Rivalen aus
dem linken Lager durchsetzen. In Kolumbien ist de la Espriella kein
Unbekannter. Schon früh machte er Karriere in seiner eigenen
Kanzlei: Bekannt wurde er durch aufsehenerregende Fälle, in denen
er Paramilitärs, Betrüger und Kriminelle vertrat. Auf der
politischen Bühne hat der 48-Jährige allerdings einen
Senkrechtstart hingelegt. Innert weniger Monate hat er es
geschafft, eine grosse Anzahl Unterstützer hinter sich zu
versammeln. Zu seinen politischen Vorbildern gehören Donald Trump
und der argentinische Präsident Javier Milei. Bezüglich
Sicherheitspolitik lässt er sich von Nayib Bukele inspirieren, dem
Präsidenten von El Salvador. Ähnlich wie dieser will er radikal
gegen die organisierte Kriminalität vorgehen und neue Gefängnisse
bauen lassen. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent
Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: David
Vogel In [Alexanders
Artikel](https://www.nzz.ch/international/rechter-anwalt-steht-vor-sieg-bei-praesidentschaftswahlen-in-kolumbien-ld.10012341)
findest du auch noch ein Video der Siegesfeiern von «El Tigre».
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