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  4. Folge 478: Die Maschine von Georges Perecs - | Hörspielreview
Guten Morgen und herzlich willkommen zum
Hörspielreview-Freitag!

Heute geht es um:  „Die Maschine“ von Georges Perec (SR/WDR
1968). Ein Computer erhält den Auftrag, Goethes „Wanderers
Nachtlied“ („Über allen Gipfeln ist Ruh …“) systematisch zu
analysieren und in seine Bestandteile zu zerlegen. Was dabei
entsteht, ist weit mehr als trockene Analyse: ein überraschend
komisches, spielerisches und zugleich poetisches
Sprach-Experiment zwischen Logik und Literatur.

Das Hörspiel entwickelt sich zu einer „akustischen Wundertüte“,
in der Ordnung und Absurdität aufeinandertreffen. Aus der
strengen Systematik der Maschine entsteht plötzlich Nonsens,
Humor und ein faszinierender Blick auf die Mechanik von Sprache
und Dichtung. Gleichzeitig zeigt der Text, wie viel Poesie selbst
in der Analyse eines Gedichts stecken kann – und dass Goethe am
Ende doch seine ganz eigene Würdigung erfährt.

Meine Meinung: ein herrlich ungewöhnliches, lustiges
Sprachspiel – 8 von 10 Hörspielkassetten.

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#hörspiel #podcastDe #hörspielbubble

Hörspiel Hardfacts: 

Titel: Die Maschine - Was, wenn ein Computer nach seinen
Regeln ein Gedicht analysiert?

Autor: Georges Perec 

Regie: Wolfgang Schenck  

Sprecher:innen: Mit Dagmar Altrichter, Heiner Schmidt, Olaf
Quaiser u.a

Label: SR/WDR 1968

Genre: Gute Frage

Anzahl an Folgen: 1

Kosten: Kostenlos, ARD Sounds 

Laufzeit: ca 49 Minuten

Bewertung: 8 von 10 Hörspielkasetten 

Link: 
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1c73da820d0a6d17/

Wikipedia-Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Perec

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Inhaltsbeschreibung:

Das vielleicht amüsanteste Beispiel des Neuen Hörspiels: „Die
Maschine“, Georges Perecs Hommage an Goethe. Ein Computer bekommt
den Befehl, das Gedicht "Wanderers Nachtlied" ("Über allen
Gipfeln ist Ruh ...") systematisch zu analysieren und
aufzugliedern. Dadurch entsteht ein verblüffendes wie amüsantes
Spiel mit der Sprache. Das Hörspiel beschreibt nicht nur die
Arbeitsweise einer Maschine, sondern weist auch auf den inneren
Mechanismus der Poesie am Beispiel des Goethe-Gedichtes
hin. 

Diese SR-Produktion von 1968 ist eine `akustische Wundertüte´,
aus der in strenger Ordnung das Unsinnige, Absurde, der Nonsens
hervorgezaubert wird, und an deren Ende Meister Goethe dann doch
die gebührende Ehre zu Teil wird.  

(Quelle:
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1c73da820d0a6d17/)

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Quellen & Copyright: 

Jingle wurde als Auftragsarbeit von Alex Erben erstellt, ohne
die Verwendung von KI. 

Die restlichen Grafiken kommen von Canvas.com 

Ausschnitt aus dem Hörspiel: Copyright liegt bei
ARD-Sounds 

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