Anu Sivaganesan: «Ich möchte einen Beitrag leisten»
vor 2 Tagen
Als Kind kam Anu Sivaganesan aus Sri Lanka in die Schweiz. Mit 14
Jahren gründete sie die «Fachstelle Zwangsheirat», die sie bis
heute leitet. Ihr ehrenamtliches Engagement findet sie
selbstverständlich: «Ich komme aus einer Kultur, in der es nicht nu
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Als Kind kam Anu Sivaganesan aus Sri Lanka in die Schweiz. Mit 14
Jahren gründete sie die «Fachstelle Zwangsheirat», die sie bis
heute leitet. Ihr ehrenamtliches Engagement findet sie
selbstverständlich: «Ich komme aus einer Kultur, in der es nicht
nur Menschenrechte gibt, sondern auch Pflichten.» Anu Sivaganesan
kann sich noch gut an ihre kalten Füsse erinnern, als sie im
November 1999 in der Schweiz ankam: «Ich kaufte mir zuerst einmal
hässliche, warme Winterschuhe», erzählt sie und lacht. Dabei fiel
es ihr nicht leicht, Sri Lanka zu verlassen. Sie habe dort eine
glückliche Kindheit gehabt, obwohl ihr Vater wegen des Bürgerkriegs
fliehen musste, als sie zwei Jahre alt war. Erst zehn Jahre später
wurde die Familie in der Schweiz wieder vereint. Anu Sivaganesan
lernte schnell Deutsch und engagierte sich, zusammen mit ihrem
Bruder, in Vereinen und Kommissionen für Menschenrechte. Seit 25
Jahren leitet die Juristin nun schon die «Fachstelle Zwangsheirat».
Für ihre Dissertation zu dieser Thematik erhielt sie kürzlich eine
Auszeichnung der Schweizerischen Vereinigung für Internationales
Recht. In «Musik für einen Gast» erzählt Anu Sivaganesan von ihrer
heiklen Arbeit und bringt ihre Playlist mit, die von malischer
Musik über klassische Klavierkonzerte bis zu K-Pop reicht.
Playlist: - Tatam Bambo Kouyaté: Bambo - Shigeru Umebayashi:
Yumeji’s Theme (Soundtrack zum Film «in the Mood for Love») -
Sergei Rachmaninoff: 2. Klavierkonzert, op.18, mit Anna Fedorova
und dem Sinfonieorchester St. Gallen - BTS: Life goes on - Priya
Ragu: Kamali
Jahren gründete sie die «Fachstelle Zwangsheirat», die sie bis
heute leitet. Ihr ehrenamtliches Engagement findet sie
selbstverständlich: «Ich komme aus einer Kultur, in der es nicht
nur Menschenrechte gibt, sondern auch Pflichten.» Anu Sivaganesan
kann sich noch gut an ihre kalten Füsse erinnern, als sie im
November 1999 in der Schweiz ankam: «Ich kaufte mir zuerst einmal
hässliche, warme Winterschuhe», erzählt sie und lacht. Dabei fiel
es ihr nicht leicht, Sri Lanka zu verlassen. Sie habe dort eine
glückliche Kindheit gehabt, obwohl ihr Vater wegen des Bürgerkriegs
fliehen musste, als sie zwei Jahre alt war. Erst zehn Jahre später
wurde die Familie in der Schweiz wieder vereint. Anu Sivaganesan
lernte schnell Deutsch und engagierte sich, zusammen mit ihrem
Bruder, in Vereinen und Kommissionen für Menschenrechte. Seit 25
Jahren leitet die Juristin nun schon die «Fachstelle Zwangsheirat».
Für ihre Dissertation zu dieser Thematik erhielt sie kürzlich eine
Auszeichnung der Schweizerischen Vereinigung für Internationales
Recht. In «Musik für einen Gast» erzählt Anu Sivaganesan von ihrer
heiklen Arbeit und bringt ihre Playlist mit, die von malischer
Musik über klassische Klavierkonzerte bis zu K-Pop reicht.
Playlist: - Tatam Bambo Kouyaté: Bambo - Shigeru Umebayashi:
Yumeji’s Theme (Soundtrack zum Film «in the Mood for Love») -
Sergei Rachmaninoff: 2. Klavierkonzert, op.18, mit Anna Fedorova
und dem Sinfonieorchester St. Gallen - BTS: Life goes on - Priya
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