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  3. 18 Schritte zum Tanzbrunnen Podcast
  4. 2011: 100 Prozent Rap, erste positive Resonanzen und tausende Mixtape-Downloads
Bevor irgendetwas groß wird, muss es erst einmal roh sein. Und
genau so klingt dieses Jahr bei Mo-Torres: nach ersten echten
Ansagen, nach Beats aus dem Freundeskreis, nach Videos, die
plötzlich professioneller aussehen, und nach Songs, die nicht um
Erlaubnis fragen, sondern einfach raus wollen.

Mit „Moralapostel“ erscheint ein starkes Mixtape — ein Projekt
wie eine offene Kellertür in seine damalige Welt. Nicht glatt,
nicht vorsichtig, nicht weichgespült. Eher: Mikro an, Stadt im
Kopf, Meinung im Bauch. Songs wie „Alles zahlt sich aus“, „Mein
Bezirk“, „Alkohol im Blut“, „Mittelstand“, „MS Edelweiss“ oder
„Nordwestkolonie“ erzählen von Herkunft, Haltung, Nachtluft und
diesem Gefühl, dass da jemand seine eigene Sprache findet.

Als Wegbegleiter ist diesmal Tim aka Sickstie dabei. Mit ihm
gründete Mo die Zwei-Mann-Crew 571 Edelweiss, von Berlin nach
Köln. Mit ihm entsteht Freundschaft und der erste eigene
musikalische Kosmos wächst. Man merkt: Mo baut nicht nur Tracks.
Er baut sich ein Umfeld.

Im Songfokus steht „Zeitlupe“: ein Lied über Druck, Anspruch,
Rastlosigkeit und den Wunsch, alles kurz langsamer zu drehen. Der
Mo-Ment kommt diesmal von Lydia — und macht aus der Folge wieder
mehr als eine Rückschau.

Eine Episode über rohe Anfänge, frühes Echo, Freundschaft, Tempo
und den Moment, in dem ein Künstler anfängt, wirklich Kontur zu
bekommen.

⁠⁠⁠Tickets für das Konzert im Tanzbrunnen⁠⁠⁠

Host: ⁠⁠⁠Mo-Torres⁠⁠⁠

Co-Host: ⁠⁠⁠Tom Neumann⁠⁠⁠

⁠⁠⁠Homepage Mo-Torres⁠
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„2011: 100 Prozent Rap, erste positive Resonanzen und tausende Mixtape-Downloads“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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