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Geschichten, Gespräche und Einblicke aus der Hospizarbeit in Bad Salzungen
Beschreibung
vor 6 Tagen
In dieser Folge spricht Alexandra über ihr Ehrenamt im ambulanten
Hospizdienst.
Alexandra erzählt, wie sie zum ersten Mal mit Sterben und Trauer
in Berührung kam: durch den Suizid des Bruders einer
Kommilitonin, die sie damals einfach trösten wollte. Später
verlor sie ihre Schwester und ihren Vater, und machte dabei eine
Erfahrung, die viele Trauernde kennen: Menschen aus dem Umfeld
zogen sich zurück, aus Unsicherheit, aus Angst, etwas Falsches zu
sagen.
Gerade diese Erfahrung hat Alexandra geprägt. Nach ihrem Eintritt
in den Ruhestand absolvierte sie den Befähigungskurs im
ambulanten Hospizdienst, und fand dort einen Ort, an dem über
Sterben, Trauer und Begleitung offen gesprochen werden
durfte.
Seitdem begleitet sie schwerkranke und sterbende Menschen
ehrenamtlich. Im Gespräch erzählt sie unter anderem von einer
besonderen Begleitung eines demenzerkrankten Herrn: von
Spaziergängen mit ihrem Hund, gemeinsamen Waffeln und kleinen
Momenten, die ihm jedes Mal sichtbar guttaten.
Eine Folge über Unsicherheit, Mut, Nähe und darüber, wie wertvoll
es sein kann, einfach da zu sein.
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