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  3. Im Herzen berührt: Der Hospiz-Podcast Podcast

Episoden

16 Minuten
In dieser Folge blickt Johanna Weymar, leitende Koordinatorin des Hospizdienstes, auf die Entwicklung der Hospizarbeit in unserer Region zurück. Anlass sind gleich zwei Jubiläen: 20 Jahre ambulanter Hospizdienst und 15 Jahre Kinder- und Jugendhospizdienst.

Johanna erzählt von den Anfängen, von der Frage, warum es diesen Dienst damals wie heute brauchte, und davon, wie über die Jahre ein Netzwerk aus haupt- und ehrenamtlicher Begleitung gewachsen ist. Dabei geht es um Begegnungen, Aufbauarbeit, Veränderungen und um all das, was seitdem dazugekommen ist.

Der Blick geht aber nicht nur zurück, sondern auch nach vorn: Mit dem Bau des stationären Hospizes St. Wendel entsteht nun ein neuer Ort für Begleitung, Fürsorge und Menschlichkeit. Eine Folge über Geschichte, Haltung, Zusammenhalt und einen Weg, der weitergeht.

Ergänzung: Zusätzlich zu den acht Koordinatorinnen haben wir das Glück noch zwei wunderbare Mitarbeiterinnen zu beschäftigen, Martina Sommer, unsere Perle im Büro, sowie Beate Wenig, Hauswirtschafterin.
7 Minuten
In dieser Folge erzählt Nicole, Koordinatorin im Hospiz, von einer außergewöhnlichen Begleitung in einem Pflegeheim. Ein älteres Ehepaar hatte einen besonderen Wunsch: Bevor es für die Frau zu spät sein würde, wollte sie sich noch taufen lassen. Nicole nimmt diesen Wunsch ernst und organisiert gemeinsam mit der Pfarrerin eine Taufe im Pflegeheim – eine Zeremonie, die alle Anwesenden tief berührt.

Nach der Taufe geschieht ein Moment, der bleibt: Die Frau wendet sich scheinbar zu niemandem im Raum und sagt: „Wir können jetzt gehen, Mama.“ Für die Anwesenden wirkt es, als würde sie ihre verstorbene Mutter neben sich wahrnehmen – als wäre nach der Taufe etwas zur Ruhe gekommen.

Eine Folge über einen letzten Wunsch, über Glauben, Trost und Würde – und über Augenblicke am Lebensende, die sich nicht vollständig erklären lassen, aber tief berühren.
11 Minuten
In dieser Folge erzählt Christina von ihrem Ehrenamt in der Sterbebegleitung und von Begegnungen, die ihr besonders in Erinnerung geblieben sind. Eine ältere Dame, die schon lange bereit war zu sterben, äußerte noch einen kleinen Wunsch: gebackenen Blumenkohl. Christina erfüllte ihr diesen Wunsch – und die Freude der Frau über diese einfache, liebevolle Geste blieb ihr tief im Gedächtnis. Kurz darauf verstarb die Dame.

Christina spricht außerdem darüber, wie Musik und Gebete sterbende Menschen erreichen können – auch dann, wenn sie selbst nicht mehr sprechen oder scheinbar nichts mehr wahrnehmen. Für sie sind es oft die leisen Momente, die zeigen, wie viel Nähe, Trost und Würde am Lebensende bedeuten können.

Neben ihrer Arbeit als Kindergärtnerin engagierte sich Christina in der Sterbebegleitung. Der Kontrast zwischen Kinderlachen und Abschied im Alter war für sie kein Widerspruch, sondern Teil des Lebens. Eine Folge über Ehrenamt, letzte Wünsche, Gebete, Musik und die besondere Kraft menschlicher Zuwendung.
17 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Annika, deren Sohn Elias mit einem Herzfehler zur Welt gekommen ist und schon viele Operationen hinter sich hat. Über lange Zeit war für die Familie ungewiss, wie sich Elias’ Erkrankung entwickeln würde. Dazu kamen weitere Belastungen im Familienalltag: Annika erhielt vor einigen Jahren selbst die Diagnose MS, und neben Elias gehören noch zwei jüngere Geschwister zur Familie.

Unterstützung bekommt die Familie durch den Kinder- und Jugendhospizdienst. Claudia kommt regelmäßig vorbei und begleitet Annika unter anderem mit Klangschalentherapie und Fantasiereisen. Elias hat eine ehrenamtliche Begleiterin, die einmal im Monat Zeit mit ihm verbringt, spielt und einfach für ihn da ist. Auch seine Geschwister werden mitgedacht: Sie besuchen den Geschwistertreff des Hospizes, der besonders für Elias’ Schwester ein wichtiger und schöner Ort geworden ist.

Zum ersten Mal hören wir in dieser Folge nicht nur von der Hospizarbeit selbst, sondern auch von einer Familie, die diese Unterstützung in Anspruch nimmt. Annika erzählt offen, was Entlastung im Alltag bedeuten kann – und Elias kommt ebenfalls kurz zu Wort: lebensfroh, neugierig und ganz Kind. Eine besondere Folge über Familie, Unterstützung, Kinderhospizarbeit und Lebensfreude trotz schwerer Diagnose.
9 Minuten
In dieser Folge spricht Claudia über die Kinder- und Jugendhospizarbeit in unserer Region – und darüber, was diese besondere Form der Begleitung ausmacht. Anlass ist das 15-jährige Jubiläum des Kinder- und Jugendhospizdienstes.

Dabei wird deutlich: Kinder- und Jugendhospizarbeit bedeutet nicht nur Abschied. Oft begleitet sie Familien über viele Jahre hinweg – im Alltag, in belastenden Situationen, in Zeiten der Unsicherheit und auch in Momenten der Entlastung. Im Mittelpunkt stehen schwer erkrankte Kinder und Jugendliche, ihre Geschwister, Eltern und Angehörigen.

Claudia erzählt, seit wann es diese Arbeit bei uns gibt, welche Erfahrungen das Team in den vergangenen 15 Jahren gesammelt hat und warum es so wichtig ist, Familien nicht allein zu lassen. Eine Folge über Nähe, Unterstützung, Lebensbegleitung und darüber, wie viel Menschlichkeit in verlässlicher Begleitung liegen kann.
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Über diesen Podcast

Im Hospiz passiert mehr als viele denken: Es geht um Nähe, Würde und darum, Menschen und Angehörige in einer schweren Zeit zu begleiten. In Im Herzen berührt – der Hospiz-Podcast sprechen wir über Erlebnisse aus der Praxis, räumen mit Mythen auf und zeigen, wie Hospizarbeit wirklich aussieht. Hinweis: Alle Inhalte sind anonymisiert, personenbezogene Details werden nicht genannt.
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„Im Herzen berührt: Der Hospiz-Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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