Therapie an der Belastungsgrenze

Therapie an der Belastungsgrenze

vor 2 Wochen
Dana Gehrmann über die Verantwortung der Heilmitteltherapie bei ME/CFS und die Gefahren falscher Aktivierung
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Beschreibung

vor 2 Wochen
TRIGGERWARNUNG In dieser Folge sprechen wir ungeschönt über die
massiven körperlichen Einschränkungen von Menschen mit ME/CFS und
den fatalen Schaden, den fehlerhafte therapeutische Ansätze
anrichten können. Es werden sensible Themen wie Suizid und
Krankheitserleben angesprochen. Wir thematisieren das systemische
Defizit in der therapeutischen Ausbildung und die Notwendigkeit
radikaler Maßnahmen zur Patientensicherheit. Bitte achte beim Hören
auf deine Grenzen. Willkommen zu einer neuen Folge von Stimmkontor
ungefiltert. Nach unserem Blick auf die Situation der erkrankten
Kinder holen wir heute die therapeutische Praxis an den Tisch. Ich
spreche mit Dana Gehrmann. Sie ist Atemtherapeutin mit eigener
Praxis, sondern bildet als Dozentin auch die Fachkräfte von morgen
aus. Wir führen ein dringend notwendiges Gespräch über die massive
Verantwortung, die wir als Therapeuten tragen. Bei einer
neuroimmunologischen Erkrankung wie ME/CFS entscheidet das
Verständnis von PEM – der Post-Exertionellen Malaise – über die
Existenz der Patienten. Wer hier mit klassischem Training, reinem
„Durchhalten“ oder falscher Aktivierung ansetzt, riskiert
irreversible Schäden und dauerhafte Bettlägerigkeit. Dana und ich
beleuchten, warum die therapeutische Landschaft dringend ein
systemisches Wissens-Upgrade braucht, wie atemtherapeutische
Begleitung ohne Belastung funktioniert und warum wir als Ausbilder
die Pflicht haben, die Samthandschuhe auszuziehen, wenn es um
Patientensicherheit geht. Dein Michael
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