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Siegens erster feministischer Buchclub ist gestartet. Die Stadt hat
einen neuen Buchclub. Es ist der erste seiner Art und dreht sich um
feministische Inhalte. Gegründet hat ihn Ingeborg Otterbach aus
Siegen, die irgendwann keine Lust mehr hatte auf einen derartigen
Austausch in der Krönchenstadt zu warten. „Ich wollte es deshalb
selbst in die Hand nehmen. Die Idee kam mir Anfang des Jahres, im
April war das erste Treffen und jetzt bereiten wir uns schon auf
das nächste im Juni vor“, sagt sie in der neuen Folge unseres
SZ-Podcasts „Stadtleben“. Wir klären für euch, für wen der Buchclub
„Siegen liest feministisch“ was ist, was gelesen wird und wieso er
wichtig für die Stadt ist. „Ich wusste zu Beginn gar nicht, ob
überhaupt jemand kommen wird“, gibt Ingeborg Otterbach zu. Doch
ihre Zweifel waren unbegründet. „Beim ersten Treffen waren wir neun
Frauen. Beim zweiten schon zehn.“ In den Gesprächen sei schnell
klar geworden, dass die Teilnehmerinnen auf solch einen Buchclub
gewartet hätten. Das Besondere an „Siegen liest feministisch“ ist
die Ausrichtung. Wie der Titel schon verrät, geht es um
feministische Bücher. Für jedes Treffen wird ein Buch gemeinsam
ausgesucht, dass die Teilnehmerinnen zuhause lesen und am
Buchclub-Tag zusammen besprechen. Dabei bedeute Feminismus aber
keineswegs Männerhass, verdeutlicht Ingeborg Otterbach im Gespräch.
Es geht um Bücher, die patriarchale Strukturen hinterfragen,
Geschlechterrollen aufbrechen oder etablierte Normen hinterfragen.
Dennoch ist ihr eines wichtig. „Der Buchclub richtet sich an
Frauen, Queers und Verbündete. Natürlich dürfen auch Männer
feministische Literatur lesen, das finde ich wichtig und richtig“,
sagt sie. Aber ihrer Erfahrung nach habe eine reine Frauenrunde
immer auch etwas mit dem Thema ‚Safe Space‘ zu tun. Das nächste
Treffen findet am 21. Juni 2026 im Café Teilchen an der Kölner
Straße ab 10:30 Uhr statt. Gelesen wird das Buch „Postpatriarchales
Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern“ von Antje
Schrupp.
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„Stadtleben – Siegen liest feministisch“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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