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Beschreibung
vor 1 Monat
Wöchentliche Heilige, vorgestellt von Bernadette Spitzer.
Petrus Canisius, auch unter seinem ursprünglichen Namen Peter de
Hondt bekannt, war ein großer Priester, Professor, Schriftsteller
und Diplomat. Er schrieb einen Katechismus, der so bedeutend war,
dass er fast 400 Jahre lang gültig blieb. Da er mehrere
Jahre in Wien verbrachte und den Text hier verfasste, erinnern
bis heute die Canisiusgasse und die Canisiuskirche im 9. Bezirk
an ihn.
Petrus als Wegbereiter der katholischen Reform
Petrus kam 1521 im heutigen Holland zur Welt, war aber Deutscher,
weil das Gebiet damals zu Deutschland gehörte. Mit 22 Jahren trat
er als erster Deutscher in den Jesuitenorden ein und engagierte
sich früh für die Reform der katholischen Kirche.
Europaweit wirkte Petrus als Kirchenlehrer
Im Alter von 31 Jahren kam er nach Wien, wo er in zahlreichen
Aufgaben wirkte: als Professor, Hofprediger, Gefängnisseelsorger,
Volksmissionar und Diözesanadministrator. Sogar das Amt des
Erzbischofs von Wien wurde ihm angeboten, doch er lehnte ab. Nach
seinen Jahren in Wien führte ihn sein Weg durch viele Länder
Europas. Petrus starb am 21. Dezember 1597 in der Schweiz. 1925
wurde er heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer ernannt. Außerdem
gilt er als Patron der Diözese und der Stadt Innsbruck, wo er
ebenfalls wichtige Spuren hinterlassen hat.
Bernadette Spitzer
Von Bischofsstab bis Besenstiel. Mit 365 Heiligen durchs
Jahr.
Wiener Dom-Verlag.
ISBN: 978-3-85351-294-4
Erhältlich im Webshop des Wiener Dom-Verlags.
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