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Leben mit Zwangsstörung: «Mein Kopf war ein Gefängnis»

Leben mit Zwangsstörung: «Mein Kopf war ein Gefängnis»

Input vor 7 Monaten
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27:43
Als Teenager hat Céline Zwangsgedanken, die sie verängstigen und
ihren Alltag bestimmen. «Was, wenn ich jemanden belästige, im
Intimbereich anfasse?» Sie steckt fest in einer inneren Spirale –
bis sie sich professionelle Unterstützung holt. Zwangsstörungen
zeigen sich durch aufdringliche Gedanken oder Handlungen, die sich
kaum stoppen lassen. Psychologe Paul Lukas kennt den Druck seiner
Patient:innen: «Einige berichten, dass sie kaum noch vor die Tür
gehen.» Zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung sind
betroffen, viele sprechen aus Scham nicht darüber. Gleichzeitig
kursieren auf Social Media stark vereinfachte und klischierte
Darstellungen, die Céline kritisch sieht. Hoffnung fand sie in der
Therapie und in der Fotografie. «Input»-Host Anna Kreidler fragt
nach, wie sie ihr «Gefängnis im Kopf» verlassen konnte. Habt ihr
Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten
an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen
von uns erzählt. ____________________ In dieser Episode zu hören -
Céline (27) - Paul Lukas, Psychologe ____________________ -
Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner
____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf
der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast
«Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch
bewegen.
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„Leben mit Zwangsstörung: «Mein Kopf war ein Gefängnis»“

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