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Wie NGOs die „rechte Unterschicht" erziehen wollen | Insiderin Maike Gosch

Wie NGOs die „rechte Unterschicht" erziehen wollen | Insiderin Maike Gosch

Jasmin Kosubek vor 6 Monaten
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Maike Gosch ist Kommunikationsstrategin, Autorin und ehemalige
Rechtsanwältin für Medienrecht. Nach ihrem Jurastudium in Hamburg
und einem Referendariat mit Stationen in Brüssel und der Deutschen
Botschaft in der Slowakei arbeitete sie zunächst als Anwältin, dann
als Drehbuchautorin und Dramaturgin – unter anderem für
Stoffentwicklungen bei Studio Hamburg und Colonia Media. 2012
gründete sie die Kommunikationsberatung story4good und wurde zu
einer gefragten Storytelling-Expertin für NGOs, Stiftungen und
Parteien. Zu ihren Kunden zählten unter anderem Brot für die Welt,
die Grünen auf Landes- und Bundesebene, die
Friedrich-Ebert-Stiftung, WWF Deutschland und Reporter ohne
Grenzen. Heute schreibt sie als Journalistin für die
NachDenkSeiten.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erzählt Maike Gosch,
wie sie als überzeugte „Storytellerin für das Gute" NGOs
beibrachte, mit Emotionen, Empathie und dramaturgischen Techniken
Menschen zu überzeugen – und wann sie begann, an diesem System zu
zweifeln. Sie beschreibt, wie sich seit 2016 eine Verschmelzung von
Staat und Zivilgesellschaft vollzog, wie amerikanische Gelder nach
Berlin flossen, und warum sie die Arroganz der
Anti-Desinformations-Szene heute mehr beunruhigt als die Narrative,
die sie einst selbst mitgebaut hat. Gosch spricht über die
Transformation der Grünen von der Friedens- zur Kriegspartei, über
Corona als Spaltungsmoment und über ihre Trauer darüber, wie
politische Kultur in Deutschland zerfällt – erzählt von einer Frau,
die das Innenleben dieses Systems aus erster Hand kennt.
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