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Im Breitequartier am östlichen Rand Grossbasels bricht am
Nachmittag des 8. August 2024 Hektik aus. Es läuft ein grosser
Polizeieinsatz, Rettungskräfte sind vor Ort, die Strassen und
Gassen rund um den Nasenweg sind grossräumig abgesperrt.

Im Treppenhaus eines Wohngebäudes, zwischen Hochparterre und
erstem Obergeschoss, liegt blutüberströmt eine ältere Frau. Sie
weist offensichtliche Schnitt- und Stichverletzungen auf. Die
Rettungskräfte können nur noch ihren Tod feststellen.

Eine Tote am Nasenweg und ein Vermisster in der
Psychiatrie

Es beginnen die üblichen Prozesse: Spurensicherung, Befragungen,
Ermittlungen – bis am späten Nachmittag bei der Polizei eine
Meldung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK)
eintrifft. Es ist ein Fahndungsbegehren nach einem ihrer
Patienten, der nicht aus seinem unbegleiteten Freigang
zurückgekehrt ist.

Was ist am 8. August am Basler Nasenweg genau passiert? Wer ist
die tote Frau im Treppenhaus? Wer hat sie getötet? Und was hat
der Fahndungsaufruf der UPK damit zu tun?

Lukas Hausendorf, Reporter und Co-Leiter des Ressorts Region der
«Basler Zeitung», war an diesem Tag gerade unterwegs zum
Rheinschwimmen, als er auf dem Velo die grossräumige
Polizeiabsperrung bemerkte. Von da an begann er zu recherchieren.
Was er herausgefunden hat, erzählt er in der ersten von drei
Folgen zum Mord am Nasenweg.

Gast: Lukas Hausendorf

Host: Noah Fend

Skript: Noah Fend, Sara Spreiter

Schnitt und Produktion: Sara Spreiter

Expertin: Forensische Psychologin May Beyli

 

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„Der Nasenwegmord (1/3)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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