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  3. Gedankenkompass mit Jan Schmiedel Podcast
  4. Folge 774 Ich schäme mich also bin ich
Scham gilt oft als etwas Banales. Als Verlegenheit. Als
peinlicher Moment. Als soziale Korrektur.

In dieser Folge gehe ich an einen Punkt, an dem diese
Erklärung zerbricht.

„Ich schäme mich – also bin ich" ist keine provokante
Formel. Es ist eine existentielle Beobachtung. Scham
entsteht dort, wo ein Mensch sich selbst als wirklich
erlebt. Als sichtbar. Als wirksam. Als jemand, der Raum
einnimmt. Genau deshalb ist Scham kein Zeichen von
fehlendem Selbstwert, sondern ein Hinweis darauf, dass
Eigenwert längst gespürt wird.

Ich spreche über eine Form von Scham, die im Coaching
selten benannt wird. Eine Scham, die nichts mit Verhalten
zu tun hat. Keine Grenzscham. Keine moralische Scham.
Sondern eine Scham vor der eigenen Lebendigkeit. Vor
Größe. Vor Klarheit. Vor Wirkung. Vor dem eigenen Gewicht
im Raum.

Diese Folge verbindet mentale Intelligenz mit
existenzieller Tiefe. Mentale Gesundheit zeigt sich hier
nicht als Optimierungsprojekt, sondern als Beziehung zum
eigenen Sein. Selbstermächtigung beginnt an der Stelle,
an der Menschen aufhören, ihren Rückzug mit „fehlendem
Selbstwert" zu erklären, und beginnen, die Angst vor den
Konsequenzen ihres inneren Wissens zu betrachten.

Ich spanne den Bogen von Philosophie zu früher
Prägung.

Jean-Paul Sartre beschreibt Scham als Moment des
Gesehenwerdens.

Max Scheler versteht Scham als Schutzreaktion des
Selbst.

Donald Winnicott zeigt, wie Kinder lernen, ihre
Lebendigkeit zu dämpfen, um Beziehung zu sichern.

Brené Brown trennt Schuld von Scham und macht sichtbar,
wie Identität unter Druck gerät.

Friedrich Nietzsche öffnet den Blick auf eine
Gesellschaft, die Abweichung moralisiert und Anpassung
belohnt.

Diese Perspektiven führen zu einer unbequemen
Erkenntnis:

Viele Menschen leiden nicht an Wertlosigkeit. Sie leiden
an Existenzscham. An der frühen Erfahrung, dass ihr
eigentliches Wesen zu viel sein könnte.

Diese Folge ist ein Perspektivwechsel mit Widerstand. Sie
spricht über Transformationsprozesse, die dort beginnen,
wo Menschen aufhören, sich selbst zu verkleinern, um
kompatibel zu bleiben. Sie richtet sich an Menschen, die
spüren, dass sie längst wissen, wer sie sind, und die
bereit sind, die innere Logik ihrer Scham zu verstehen.

Keine Anleitung. Kein Wohlfühlformat.

Ein Gespräch über Scham als Tor zur Wahrheit.

Hier geht es zum Buch: https://buchshop.bod.de/

Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken!

Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist
meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem
Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit
Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre
Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene
Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken.

Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität.
Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du
wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die
du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur
dir gehört.

Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren
Selbst führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht
darum, zu sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt
nicht in der Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst
stellst.

Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich
deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht
als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine
Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir.

Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere
Depression mit suizidalität und einer komplexern
Traumafolgestörung selber geheilt habe.

Willst du mehr über diesen Weg erfahren? Finde mich auf
meiner Webseite:

Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst
gegenüber.

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#Selbstermächtigung #AuthentischSein #LebenImLicht
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„Folge 774 Ich schäme mich also bin ich“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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