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In dieser Folge von „Blind verstehen“ wird es närrisch und
inklusiv zugleich. Iris und Christian sind wieder gemeinsam am
Mikrofon und nehmen euch mit nach Köln zum Rosenmontagszug. Zu
Gast ist Wolfgang Gommersbach, den einige bereits aus der
Stadion-Folge kennen. Dieses Mal berichtet er von der
Audiodeskription beim Kölner Karneval, die im Rahmen der
Initiative „Karneval für alle“ des Landschaftsverbands Rheinland
(LVR) angeboten wird. Er erzählt, wie die Idee entstand, welche
besonderen Herausforderungen ein mehrstündiger Rosenmontagszug
mit sich bringt und warum dafür ein eingespieltes Team nötig ist.
Anders als im Stadion ziehen die Wagen mal im Schritttempo, mal
im Eiltempo vorbei - und die Reporter beschreiben Kostüme,
Mottowagen und viele kleine Details live, mitten im Trubel aus
Musik, Moderation und jubelnden Jecken.

Iris und Christian berichten anschließend direkt von der
LVR-Tribüne am Heumarkt. Die Plätze sind überdacht, es gibt einen
geschützten Bereich ohne Gedränge, kurze Wege zu Toiletten und
ausreichend Raum auch für Rollstuhlfahrende. Besonders positiv:
Sehbehinderte Gäste stehen vorne im überdachten Bereich und
können ihr Restsehvermögen nutzen, während Rollstuhlfahrende
dahinter ebenfalls gute Sicht haben. Die Audiodeskription
funktioniert über Empfänger und Kopfhörer, sodass man sich frei
bewegen kann. Neben Kamelle, Strüßje und einem überraschenden
Schneemann-Highlight überzeugte vor allem die stimmungsvolle und
detailreiche Beschreibung durch das Reporterteam. Im Interview
erklärt Ellen Petry vom LVR, wie „Karneval für alle“ entstand und
wie Interessierte an kostenfreie Karten kommen können - Anfragen
sind jeweils ab dem 1. Oktober für das Folgejahr möglich. Das
Fazit der beiden: ein intensives, bestens organisiertes Erlebnis
mit klarer Empfehlung für alle, die Karneval barrierearm und
mittendrin erleben möchten.

Link zu
Speakpipe: ⁠https://www.pro-retina.de/blind-verstehen/speakpipe
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„#132 Karneval für alle“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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